Definition

Windows Sysinternals

Windows Sysinternals ist eine Sammlung kostenloser Utilities von Microsoft, die seit 1996 von Mark Russinovich und Bryce Cogswell für Windows entwickelt und 2006 von Microsoft übernommen wurden. Die Sysinternals-Tools können entweder einzeln oder als komplette Suite kostenlos heruntergeladen werden.

Sysinternals umfasst Programme in den folgenden Kategorien:

  • Dateien und Datenträger: Enthält Utilities zur Überwachung von Dateinutzung und Laufwerksstatus.
  • Netzwerk: Enthält Anwendungen wie TCPview, die Endpunkte von TCP- und UPD-Verbindungen überwachen.
  • Prozesse und Threads: Eines der beliebtesten Sysinternals-Tools, der Process Explorer, gehört in diese Kategorie. Er überwacht granular die Dateien, die ein Prozess geöffnet hat.
  • Sicherheit: Neben anderen sicherheitsrelevanten Utilities findet sich in dieser Kategorie zum Beispiel der RootkitRevealer.
  • Systeminformation: Diese Kategorie besteht aus Produkten, die generelle Informationen über einen Arbeitsplatz oder einen Server anzeigen.

Neben dem Process Explorer und Process Monitor gehört auch Autoruns zu den bekannteren Tools der Sysinternals Suite, mit dem sich Autostart-Programme analysieren lassen. Zu den weniger bekannten Sysinternals-Tools dagegen gehören zum Beispiel Desktops oder VolumeID, mit RAMMap und VMMap lässt sich der Arbeitsspeicher analyisieren.

Diese Definition wurde zuletzt im September 2016 aktualisiert

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