Definition

VMware vCenter Server Linked Mode (verknüpfter Modus)

VMware vCenter Server Linked Mode (verknüpfter Modus) ist ein Tool, das Administratoren eine konsolidierte Sicht auf Verwaltungszonen bietet und eine hohe Anzahl virtueller Maschinen pro Server ermöglicht.

Der verknüpfte Modus in vCenter ist seit vSphere 4 erhältlich und greift für die Kommunikation zwischen den Managementzonen auf Microsofts Verzeichnisdienst Active Directory zurück. Der vCenter Linked Mode kann während der Installation von VMware vCenter konfiguriert werden oder durch den vCenter Server Linked Mode Configuration Shortcut auch später einer vorhandenen Installation hinzugefügt werden.

Der verknüpfte Modus ermöglicht den einheitlichen Blick auf unterschiedliche, miteinander verbundene vCenter Server. Zusätzlich werden Rollen, Zugriffsrechte oder auch Richtlinien über vCenter Center im Linked Mode repliziert, was das Management großer Umgebungen erheblich vereinfacht. vCenter Linked Mode ist zum Beispiel aber auch eine Voraussetzung der Cross vCenter vMotion in vSphere 6, bei der sich virtuelle Maschinen zwischen verknüpften vCenter-Instanzen migrieren lassen.

Für den Linked Mode sind einige grundlegende Voraussetzungen nötig:

  • Ein funktionierender Domain Name Server (DNS).
  • Jede Domäne muss den anderen installierten Domänen auf den vCenter-Server-Instanze vertrauen.
  • Beim Hinzufügen einer vCenter-Server-Instanz zu einer Gruppe im verknüpften Modus muss ein Domänen-Benutzer mit den Rechten eines Administrators das Installationsprogramm erstens auf der Maschine auspielen, auf dem vCenter Server installiert ist, und zweitens auch auf der Zielmaschine der Gruppe, die im verknüpften Modus installiert werden soll.
  • Alle vCenter Server-Instanzen müssen über eine Netzwerk-Zeitsynchronisation verfügen.
Diese Definition wurde zuletzt im Mai 2016 aktualisiert

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