Definition

Mikrowelle

Mitarbeiter: Margaret Rouse

Der Ausdruck Mikrowelle oder englisch Microwave bezieht sich auf elektromagnetische Energie mit einer Frequenz, die höher als ein Gigahertz (einer Milliarden Hertz) ist. Daraus ergeben sich Wellenlängen, die kürzer als 30 Zentimeter sind.

Mikrowellensignale breiten sich geradlinig aus und werden von der Troposphäre nur sehr gering beeinflusst. Sie werden auch nicht von ionisierten Bereichen in der oberen Atmosphäre gebrochen oder reflektiert. Mikrowellenstrahlen biegen sich nicht um Hindernisse wie zum Beispiel Hügel, Berge und große, von Menschen erschaffene Strukturen. Es gibt etwas Dämpfung, wenn Mikrowellenenergie durch Bäume und Fachwerkhäuser dringt. Hochfrequenzenergie (HF) mit längeren Wellenlängen wird durch solche Hindernisse weniger beeinflusst.

Durch eine hohe Bandbreite eignet sich das Mikrowellenband gut für drahtlose Übertragungen von Signalen. Dieser hochfrequente Teil des elektromagnetischen Strahlungsspektrums beinhaltet mehrere Tausend Megahertz. Im Vergleich dazu geht das sogenannte Kurzwellenband nur von drei MHz bis 30 MHz. Somit ist die komplett verfügbare Bandbreite lediglich 27 MHz. Bei der Kommunikation ist es so, dass eine große verfügbare Bandbreite gleichbedeutend mit hohen Geschwindigkeiten bei der Datenübertragung ist. Die kurzen Wellenlängen erlauben den Einsatz von Parabolantennen mit überschaubaren Durchmessern. Diese Antennen produzieren eine hohe Verstärkerleistung bei der Übertragung von Anwendungen. Darüber hinaus verfügen Sie über ausgezeichnete Empfindlichkeit und Richtcharakteristiken für den Empfang von Signalen.

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Diese Definition wurde zuletzt im Oktober 2016 aktualisiert

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