Definition

DCML (Data Center Markup Language)

DCML (Data Center Markup Language) ist ein auf XML (Extensible Markup Language) basierendes Dateiformat und dient als Modell für den Informationsaustausch, mit dem sich eine Rechenzentrumsumgebung beschreiben lässt. DCML wurde entwickelt, um einen gemeinsamen Standard zur Beschreibung von Rechenzentren zu etablieren (einschließlich Server, Workstations, Peripheriegeräte, Speichersysteme, Betriebssysteme und Anwendungsprogramme). Zudem können per DCML weiterführende Informationen übermittelt werden, die von den verschiedenen am Markt verfügbaren Management-Tools verarbeitet werden können.

  Gemäß den DCML-Spezifikationen können Unternehmen damit den Status ihrer Data-Center-Umgebung beschreiben und so eine Blaupause für die Entwicklung eines Automatisierungs-Tools für die Verwaltung ihrer Umgebung bereitstellen. DCML kann damit als Basis weiterführender Richtlinien und Regeln für die IT-Verwaltung dienen. Im Idealfall kann DCML IT-Abteilungen dabei helfen, die Rechenzentrumsverwaltung weitgehend zu automatisieren, was manuelle Eingriffe und damit die Fehleranfälligkeit deutlich reduzieren würde.

Diese Definition wurde zuletzt im Februar 2017 aktualisiert

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