Definition

RHEL OSP (Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform)

Mitarbeiter: Wolfgang Dietl

RHEL OSP (Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform) bezeichnet eine von Red Hat kommerziell unterstützte OpenStack-Distribution auf Basis von Red Hat Enterprise Linux (RHEL).

RHEL OSP nutzt zudem den Hypervisor Red Hat Enterprise Virtualization (RHEV), der wiederum auf dem Open-Source-KVM-Hypervisor basiert. Red Hats eigene OpenStack-Version ist seit Juni 2013 verfügbar und läuft auf jeder für RHEL zertifizierten Hardware.

Im Gegensatz zu reinen OpenStack-Angeboten beispielsweise von Mirantis oder Rackspace gehört RHEL OSP wie zum Beispiel auch VMware Integrated OpenStack zu den integrierten OpenStack-Lösungen und bietet einen durchgehenden, einheitlichen Software-Stack bestehend aus Betriebssystem, Hypervisor, OpenStack-Version und Management-Plattform. Durch die tiefe Integration der einzelnen Komponenten versprechen Anbieter entsprechender OpenStack-Produkte Stabilitätsvorteile und eine einfachere Handhabung.

Jede neue Open-Source-Version von OpenStack hat auch eine neue Version von RHEL OSP zur Folge. Zunächst prüft, sichert und zertifiziert Red Hat seine jeweils neueste OpenStack-Version aber, um den Enterprise-Ansprüchen seiner Kunden gerecht zu werden. Neue Versionen von RHEL OSP erscheinen damit zeitversetzt wenige Monate nach jedem neuen OpenStack-Release. RHEL OSP 8 beispielsweise wurde im April 2016 veröffentlicht und basiert auf OpenStack Liberty, dessen Release bereits im Oktober 2015 erfolgte.

RHEL OSP ist Teil der Red Hat Cloud Suite, die zusätzlich die Management-Plattform CloudForms sowie die PaaS-Plattform (Platform as a Service) OpenShift enthält.

Diese Definition wurde zuletzt im Juli 2016 aktualisiert

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