Definition

Datenmanagement

Datenmanagement bezeichnet die Entwicklung und Umsetzung sämtlicher Architekturen, Vorschriften, Maßnahmen und Verfahren mit dem Ziel, den Information Lifecycle eines Unternehmens möglichst effektiv zu verwalten und zu steuern.

Data Lifecycle Management (DLM) ist ein regelbasierter Ansatz zur Verwaltung der Daten in einem Informationssystem über den gesamten Lebenszyklus hinweg: Von der Erstellung und ersten Speicherung der Daten bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie überflüssig und gelöscht werden. Mehrere Hersteller bieten DLM-Produkte an, aber ein effektives Datenmanagement benötigt neben Anwendungen auch gut durchdachte Vorgehensweisen und das Befolgen von Best-Practice-Empfehlungen.

Es gibt verschiedene Datenmanagementansätze. Master Data Management (MDM) beispielsweise ist eine umfassende Methode, Unternehmen in die Lage zu versetzen, dass sie alle kritischen Daten mit einer Datei, dem so genannten Master File verknüpfen. Diese Datei dient als zentraler Bezugspunkt.

Die Bedeutung des effektiven Managements der Unternehmensdaten gewinnt ständig an Bedeutung, da Unternehmen einer wachsenden Zahl von Compliance-Regularien unterworfen sind. Hinzu kommt, dass die schiere Menge der Daten, die in einem Unternehmen zu verarbeiten sind, derartig gewachsen ist und weiter wächst, dass Big Data für immer mehr Firmen zur Realität wird.

Big-Data-Management ist die Organisation, Verwaltung und Steuerung großer Massen von strukturierten sowie unstrukturierten Daten. Unternehmen, Regierungsbehörden und andere Organisationen implementieren Big-Data-Management-Strategien, um die schnell wachsenden Datenpools zu bewältigen, die typischerweise viele Terabyte oder sogar Petabyte von Daten und zahlreiche unterschiedliche Datenarten beinhalten.

Diese Definition wurde zuletzt im Mai 2015 aktualisiert

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