Definition

Datenqualität

Datenqualität bezeichnet eine Wahrnehmung oder Bewertung in Bezug auf die Frage, wie gut Daten dafür geeignet sind, ihrem Zweck in einem bestimmten Zusammenhang zu erfüllen. Zu ihren Einzelaspekten zählen:

  • Genauigkeit
  • Vollständigkeit
  • Aktualität
  • Relevanz
  • Konsistenz über mehrere Quellen
  • Zuverlässigkeit
  • angemessene Repräsentation
  • Zugänglichkeit.

In Organisationen ist eine ausreichende Datenqualität entscheidend für operative und transaktionale Prozesse sowie die Zuverlässigkeit von Berichten im Rahmen von Business Analytics und Business Intelligence. Einfluss auf sie hat unter anderem die Art und Weise, wie Daten eingegeben, gespeichert und verwaltet werden. Datenqualitätssicherung bezeichnet dabei den Prozess der Verifizierung von Zuverlässigkeit und Effektivität von Daten.

Die Datenqualität zu bewahren, bedeutet, Datenbestände regelmäßig durchzugehen und zu bereinigen. Meistens geht es dabei um Aktualisierung, Standardisierung und Deduplizierung von Einträgen, so dass ein einheitlicher Blick auf die Daten entsteht, selbst wenn sie sich in unterschiedlichen Systemen befinden. Auf dem Markt gibt es viele Angebote, die diese Aufgabe erleichtern sollen.

Diese Definition wurde zuletzt im November 2005 aktualisiert

Erfahren Sie mehr über Data Governance

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