Definition

Data Protection Management (DPM)

Was versteht man unter Data Protection Management (DPM)?

Data Protection Management (DPM) bezeichnet die Verwaltung von Backup-Prozessen mit dem folgenden Ziel: Sicherstellen, dass die Aufgaben dem Zeitplan entsprechend ausgeführt werden. Von den Daten wird dabei auf sichere Weise und so, dass sie jederzeit wiederhergestellt werden können, ein Backup erstellt. Ein gutes DPM ist daran erkennbar, dass effektive Prozesse und Methoden zur Gewährleistung der Datenintegrität eingeführt wurden.

DPM-Software erschien auf dem Storage-Markt für Unternehmensdaten ursprünglich zusammen mit Tools für das Backup-Reporting. Diese zielten darauf ab, Administratoren bei der Analyse ihrer Backup-Umgebungen zu unterstützen. Die ersten DPM-Produkte gaben lediglich Berichte dazu aus, ob Backups erfolgreich oder gescheitert waren.

Moderne DPM-Tools ermöglichen es Storage-Administratoren, in Abhängigkeit vom jeweiligen Wert für das Geschäft an Serviceniveaus orientierte Richtlinien zu Backup und Recovery zu definieren und die Datensicherung in entsprechende Stufen einzuteilen. Diese neueren Produkte sollen Administratoren zudem ein Verständnis dafür vermitteln, was in ihrer Umgebung funktioniert und was nicht. Dies soll den Zeitaufwand für die Suche nach Fehlern verringern, so dass der Administrator weniger von Fehlerbehandlung und Infrastrukturproblemen in Beschlag genommen wird. Ein Tool für Data Protection Management kann zudem Einblicke in Probleme ermöglichen, was in dieser Tiefe mit gewöhnlichen Backup-Anwendungen nicht möglich ist.

Zu den Anbietern von DPM-Produkten gehören unter anderem Akorri, Aptare, Brocade, EMC, Microsoft und Symantec.

Diese Definition wurde zuletzt im Mai 2016 aktualisiert

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