Definition

IT Service Management (ITSM)

IT Service Management (ITSM) ist ein allgemeiner Begriff, der die Entwicklung, Bereitstellung, Verwaltung und Verbesserung der Informationstechnologie (IT) innerhalb eines Unternehmens beschreibt. Das Ziel eines jeden ITSM-Frameworks ist es sicherzustellen, dass die richtigen Verfahren, Menschen und Technologie vorhanden sind, um die Geschäftsziele erfüllen zu können.

Zu den bekanntesten Frameworks zum IT Service Management gehören COBIT, Six Sigma, Microsoft Operations Framework, ISO 20000, TOGAF und ITIL.

COBIT ist ein Framework für die Entwicklung, Umsetzung, Überwachung und Verbesserung der IT, inklusive Governance- und Management-Praktiken. Das COBIT Framework wird vom IT Governance Institute und von der Informationssystems Audit and Control Association (ISACA) veröffentlicht. COBIT spielt daher zum Beispiel im Security-Bereich eine große Rolle.

Das Microsoft Operations Framework ist eine Reihe von 23 Dokumenten, die IT-Experten durch den Erstellungsprozess und die Implementierung von IT-Ressourcen sowie durch die Effizienzsteigerung von Diensten führen. Wie ITIL enthält MOF Richtlinien für den gesamten Lebenszyklus eines IT-Service, vom Konzept bis zur Abschaffung des Dienstes oder Ersatz durch eine andere Lösung.

Six Sigma ist ein von Motorola entwickeltes Management-Framework, das extrem hohe Ziele setzt, Daten sammelt und eine tiefgehende Analyse vorsieht, um Mängel in Produkten und Services zu reduzieren.

ISO 20000 ist ein globaler Standard, der die Anforderungen an ein ITSM-System beschreibt. Auch wenn der Standard vor allem für die Zusammenarbeit mit ITIL entwickelt wurde, unterstützt er auch andere Frameworks wie MOF.

TOGAF (The Open Group Architecture Framework) bietet einen strukturierten Ansatz für Unternehmen, deren Ziel das Organisieren und Regeln von Technologie ist, insbesondere Softwaretechnologien.

ITIL (Information Technology Infrastructure Library) ist ein Framework, das für die Ausrichtung der IT mit geschäftlichen Anforderungen Best Practices zur Verfügung stellt. Der am weitesten verbreitete Rahmen für das IT-Prozessmanagement ist ITIL v3, das fünf Teile hat: Strategie, Design, Transition, Operations und Continual Service Improvement. Die kontinuierliche Weiterentwicklung für ITIL wurde von einem Joint-Venture erstellt und an U.K. Cabinet Office und Capita PLC übertragen. ITIL wurde in den 1980er Jahren als Antwort auf die Notwendigkeit von ITSM-Best-Practices ins Leben gerufen und gilt seitdem als De-facto-Standard für Unternehmen auf der ganzen Welt. ITIL betrifft eine breite Palette an IT-Services, von Disaster Recovery bis hin zum Netzwerk-Management.

Diese Definition wurde zuletzt im März 2017 aktualisiert

Erfahren Sie mehr über Data-Center-Betrieb

- GOOGLE-ANZEIGEN

Extensions de fichiers et formats de fichiers

Motorisé par:

ComputerWeekly.de

Close