Wie die Salesforce IoT Cloud mit Einstein Erkenntnisse aus Sensordaten gewinnt

Im Video-Interview spricht Dror Sharon, einer der ersten Anwender der Salesforce IoT Cloud und Einstein, über die Erfahrungen mit der KI-Plattform.

Salesforce hat im vergangene Jahr seine IoT Cloud vorgestellt, die Unternehmen einen Ort bieten soll, wo sie ihre massiven Datenmengen speichern und analysieren. Die Plattform umfasst mittlerweile künstliche Intelligenz (KI) und verfügt damit über eine neue Dimension bei der Sensordatenanalyse.

Die Salesforce IoT Cloud profitiert auch von den KI-Fähigkeiten von Einstein. Die Plattform streamt IoT-Cloud-Daten von verbundenen Geräten, empfiehlt Regeln und prognostiziert nächste Aktionen. Anwender sind damit in der Lage, Sensordaten mit KI-Algorithmen zu streamen, die sich für die Datenanalyse trainieren lassen und Informationen für nächste Schritte bieten, zum Beispiel, wenn ein Gerät aktualisiert werden muss.

Das folgende Video (Englisch) zeigt ein Interview mit Dror Sharon, CEO und Mitbegründer von Consumer Physics, auf der Salesforce-Hausmesse Dreamforce 2016. Sharon spricht im Interview über den Einsatz der Salesforce IoT Cloud und seine Erfahrungen mit Einstein.

Er erwartet, dass die KI-Plattform Unternehmen in der Lage versetzt, in Echtzeit reaktionsfähige Informationen aus den Sensordaten zu erhalten. Verwendet jemand zum Beispiel eine mobile App, lässt sich mit der Power des maschinellen Lernens Kontext aus den Informationen gewinnen und nächste Schritte bestimmen, erläutert Sharon.

Diese Fähigkeit ist eine wichtige Ergänzung für Unternehmen wie Consumer Physics. Das Unternehmen hat SCiO entwickelt, ein kleines Spektrometer mit Sensoren, das es Anwendern erlaubt, unmittelbar Informationen über die chemische Zusammensetzung von Materialien, Medikamenten, Öl, Gas und sogar Essen zu erhalten.

Video-Interview mit Dror Sharon

Die von den SCiO-Sensoren gesammelten Daten werden an die Salesforce IoT Cloud gesendet, welche diese speichert und mit Einstein verarbeitet. Die Sensordaten lassen sich mit mehreren Anwendungen integrieren. Zum Beispiel können landwirtschaftliche Daten, die die SCiO-Sensoren gesammelt haben, mit Analytics und GPS-Daten, Heat Maps, Temperaturinformationen sowie Feuchtigkeitssensoren kombiniert werden.

„Diese Art von Dingen werden mit der Zeit durch maschinelles Lernen ermöglicht, und es wird gewaltig sein zu sehen, wie Menschen Erkenntnisse mit Einstein, der IoT- Cloud und Sensoren gewinnen“, ist Sharon überzeugt.

Er vergleicht die Prozesse, die vor dem Einsatz von KI erforderlich waren, mit der Zeit, bevor es mobile Wetter-Apps gab. „Man musste seinen Mantel und Regenschirm mitnehmen, denn vielleicht steht man im Regen“, sagt Sharon. „Mittlerweile öffnet man die Wetter-App und weiß, dass es ein klarer Tag wird. Es ist alles personalisiert. Ich denke, dasselbe passiert hier.“

Gleichzeitig weiß die Salesforce-Führung, dass sich IoT noch am Anfang befindet. „Wir sind noch am Anfang mit IoT“, sagt Dylan Steele, Senior Director Product Marketing, App Cloud und IoT Cloud bei Salesforce, auf der Dreamforce. Die Kunden sind laut Steele noch in der Frühphase des Experimentierens und wissen noch nicht hundertprozentig, wie es am Ende richtig funktioniert.

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Artikel wurde zuletzt im März 2017 aktualisiert

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