Definition

Supervisory Control and Data Acquisition (SCADA)

SCADA (Supervisory Control And Data Acquisition) ist eine Kategorie von Software-Applikationen für die Prozesskontrolle, um Daten in Echtzeit von Remote-Standorten zu sammeln. Damit werden Equipment und Protzesskonditionen kontrolliert. SCADA verwendet man unter anderem in Kraftwerken, Öl- und Gasraffinerien, Telekommunikation, Transport, Wasserversorgung und Müllentsorgung. Im Zusammenhang mit SCADA und entsprechenden Netzwerken spricht man auch von kritischen Infrastrukturen.

SCADA-Systeme beinhalten sowohl Hardware- als auch Software-Komponenten. Die Hardware sammelt Daten und füttert diese an einen Computer, auf dem die SCADA-Software installiert ist. Der Computer verarbeitet die Daten im Anschluss und präsentiert sie in fristgerechter Zeit. SCADA zeichnet alle Ereignisse auf und speichert diese in einer Log-Datei auf einer Festplatte oder schickt sie an einen Drucker. SCADA warnt, wenn die Konditionen gefährlich werden und löst dabei einen Alarm aus.

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Diese Definition wurde zuletzt im Mai 2015 aktualisiert

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