Wie IoT-Technologie vom Buzzword zur Realität werden kann

Einige Firmen fühlen sich zu IoT-Technologie hingezogen. Damit auch KMUs einen ROI erreichen, müssen sie verstehen, wie sie die Daten nutzen können.

Die ersten 20 Jahren des Internets drehten sich vor allem um Interaktionen zwischen Menschen, Anwendungen und dem Internet. Das ist aus Sicht heutiger Unternehmen nicht neu. Die nächsten 20 Jahre werden sich dagegen um Dinge, Geräte und unbelebte Objekte drehen – egal ob in Form von Lichtsensoren, Videokameras oder Industriemachinen. Der wirkliche Unterschied besteht darin, wie all diese Dinge miteinander verbunden sind.

Unternehmen versuchen heute, ihre Gebäude intelligenter und ihre Fertigungsprozesse effizienter zu gestalten. Dabei stellen sie sich die Frage, ob die dabei gewonnenen Daten ein neues Geschäftsmodell oder neue Einnahmequellen schaffen. Um aktuelle, branchenspezifische, vertikale Anwendungsfälle zu erkennen, muss man sich folgende Fragen stellen: Was verbindet man? Warum verbindet man es? Welche Daten werden dabei erstellt? Und: Was macht man mit diesen Daten?

Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) wird Exabytes an neuen Daten schaffen. Wenn diese Daten in die Cloud oder das Data Center wandern, werden viele Unternehmen nicht die nötige Netzwerkbandbreite haben, um diese zu verarbeiten und zu analysieren. Die meisten dieser Daten sind in ihrem Rohzustand aber nicht sehr nützlich. Für die Unternehmen wird es darum gehen, zu analysieren, wie Daten ihren Zustand verändern beziehungsweise welche Wechselwirkungen die Daten von einem Zustand in einen anderen durchlaufen.

Ein einfaches Beispiel: Eine Lampe schaltet sich für den Zeitraum ein, den ein Mitarbeiter in einem Raum ist. Die Bewegung wird von einem Sensor erkannt und aufgezeichnet. Mit den Sensoren und den aufgezeichneten Daten kann ein Unternehmen schließlich seinen Energieverbrauch verringern. Sogar in kleinen Gebäuden kann die Ersparnis zwischen 20 und 30 Prozent betragen.

Kleine und mittelständische Unternehmen müssen genau evaluieren, welche IoT-Technologie sie kaufen, damit sie eine Effizienzgewinn wie im Beispiel erreichen. Können Firmen außerdem die aufgezählten vier Fragen beantworten und haben sie die richtige Technologie für sich gefunden, wird das Internet der Dinge auch Realität.

Über den Autor:
Andy Rhodes ist Executive Director of IoT bei Dell.

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Artikel wurde zuletzt im Dezember 2015 aktualisiert

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