Definition

ZFS

ZFS ist ein Datei-System und logischer Laufwerks- oder Partitions-Manager, der ursprünglich von Sun Microsystems für hochskalierbaren Storage entwickelt wurde.

ZFS läuft auf Solaris, FreeBSD und Linux-Varianten und beinhaltet integrierte Daten-Funktionen wie Replikation, Deduplikation, Kompression, Snapshots oder auch Data Protection. Sun Microsystems begann im Jahr 2001 mit der Entwicklung von ZFS und integrierte das Datei-System schließlich 2005 in sein Unix-basierte Betriebssystem Solaris sowie in die Open-Source-Variante OpenSolaris.

Nach der Übernahme von Sun Microsystems durch Oracle 2010 wurde die Arbeit an der Open-Source-Variante von ZFS eingestellt. Oracle ließ den Markennamen „ZFS“ schützen und wandelte ZFS in ein proprietäres Datei-System für Oracle Solaris, Oracle ZFS-Storage-Appliances, Mainframe-Storage (VSM) und andere Oracle-Technologien um. Oracle entwickelt sein proprietäres ZFS kontinuierlich weiter, während die Open-Source-Variante OpenZFS von verschiedenen Unternehmen der Storage-Community weiterentwickelt wird und sich wachsender Beliebtheit erfreut.

Die Abkürzung ZFS stand ursprünglich für „Zettabyte File System“. Da ZFS aber längst auch mit Storage-Größen jenseits von einem Zettabyte umgehen kann, hat das Wort Zettabyte im Zusammenhang mit dem Datei-System ZFS keine Bedeutung mehr. Die ausgeschriebene Form ist daher inzwischen nicht mehr gebräuchlich.

Diese Definition wurde zuletzt im Mai 2014 aktualisiert

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