Definition

WEP – Wired Equivalent Privacy

WEP (Wired Equivalent Privacy) ist ein Sicherheitsprotokoll, das im Standard 802.11b Wi-Fi (Wireless Fidelity) von der IEEE spezifiziert ist. 802.11b wurde entwickelt, um dem WLAN ein höheres Maß an Sicherheit zu gewährleisten.

Mit WEP wurde versucht, einen ähnlichen Schutz wie bei einem drahtgebundenen Netzwerk zu erreichen, indem die Daten im WLAN verschlüsselt übertragen werden. Die Datenverschlüsselung schützt die anfälligen drahtlosen Verbindungen zwischen den Clients und den Access Points. Sobald diese Maßnahme im Einsatz ist, lassen sich weitere Sicherheitsmechanismen verwenden, die für ein LAN typisch sind. Das sind zum Beispiel Passwortschutz, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, VPNs (Virtual Private Networks) und Authentifizierung. WEP gilt seit längerem als unsicher und überholt, von der Verwendung wird abgeraten. Im WLAN sollte aktuell WPA2 verwendet werden.

Diese Definition wurde zuletzt im Mai 2016 aktualisiert

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