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7 einfache Tipps für mehr WLAN-Sicherheit im Home-Office

Eigentlich sollte Ihr privates WLAN nicht nur für die Arbeit im Home-Office sicher sein. Mit diesen einfachen Tipps sorgen Sie für eine sicherere Wi-Fi-Basiskonfiguration.

In den letzten Jahrzehnten hat sich die drahtlose Heimvernetzung stark gewandelt. Die meisten Veränderungen haben zum Besseren geführt. So hat sich beispielsweise sowohl die Qualität der Hardware als auch das Sicherheitsbewusstsein erhöht.

Auch wenn die Tage des War Diving hinter uns liegen, in denen die meisten Netzwerke noch offen für Missbrauch waren, könnte die Wi-Fi-Sicherheit zu Hause an vielen Orten immer noch gefährdet sein. Wenn Sie sich fragen, wie Sie Ihr WLAN-Netzwerk zu Hause sichern können, befolgen Sie diese sieben Tipps.

1. Aktualisieren Sie das Heimnetzwerk routinemäßig

Bedenken Sie, dass alle Teile Ihres Netzwerks Pflege und Betreuung benötigen. WLAN-Router, Laptops, mobile Geräte, Drucker und alles andere im Netzwerk sollte auf dem neuesten Stand gehalten werden. Firmware, Treiber und Anwendungen sind alle im Laufe der Zeit von Sicherheitsschwachstellen betroffen. Halten Sie sie auf dem neuesten Stand, insbesondere bei Geräten, die Ihr Netzwerk auf Reisen verlassen könnten. Scheuen Sie sich nicht, sich mit den entsprechenden Einstellungen vertraut zu machen.

2. Verwenden Sie eine obskure SSID

Verwenden Sie in Heimnetzwerken in Ihrem Service Set Identifier (SSID) weder Ihren Nachnamen noch andere einfache Identifikatoren. Niemand muss wissen, welches Ihr WLAN ist – verwenden Sie lieber Namen wie "Tannenbaum" statt "Familie Meier". Ändern Sie auch die voreingestellte SSID Ihres Routers, etwa Fritz!Box 7590. Wenn eine Schwachstelle in einem Gerät bekannt wird, weiß sonst jeder Angreifer gleich, wo er ansetzen muss.

3. Verwenden Sie mindestens WPA2-Verschlüsselung

Ihre Verschlüsselungsoptionen auf so gut wie jedem Access Point (AP) oder Router umfassen die folgenden Optionen:

  • Wired Equivalent Privacy (WEP) ist längst überholt

  • Wi-Fi Protected Access 1 (WPA oder WPA1) ist ebenfalls ein Relikt;

  • WPA/WPA2; oder

  • WPA2/WPA3.

WPA2 ist immer noch gut und im Allgemeinen eine sichere Wette. Wenn Sie wissen, dass Sie WPA3-kompatible Clients haben, entscheiden Sie sich für WPA2/WPA3, um Abwärtskompatibilität und die neueste Verschlüsselung zu erhalten.

4. Ändern Sie Ihr Wi-Fi-Passwort gelegentlich

Wir alle erlauben von Zeit zu Zeit, Besucher auf unsere Wi-Fi-Netzwerke zugreifen zu lassen. Wenn Sie Kinder oder Mitbewohner haben, kann es leicht passieren, dass das Passwort im Laufe der Zeit an mehr Personen weitergegeben wird, als es eigentlich sollte. Ändern Sie Ihr WLAN-Passwort alle sechs oder 12 Monate.

5. Verwenden Sie sichere Passwörter auf anderen Netzwerkgeräten

Es wird leicht vergessen, dass das WLAN nur ein Teil des restlichen Netzwerks ist. Wenn Sie wichtige Geräte in Ihrem Heimnetzwerk haben, wie ein NAS oder einen Medienserver, stellen Sie sicher, dass auch diese über sichere Passwörter verfügen. Und verwenden Sie niemals das Wi-Fi-Passwort für den Zugriff auf diese Ressourcen.

6. Richten Sie ein Gast-WLAN ein

Mit dem drastischen Anstieg der Arbeit im Home-Office aufgrund der COVID-19-Pandemie wird immer mehr Arbeit in denselben Netzwerken geleistet, die wir für den persönlichen Gebrauch nutzen. Die meisten Heim-Router bieten eine Option für eine separate SSID für Gäste und ermöglichen so eine einfache Segmentierung Ihres heimischen WLANs in zwei isolierte Segmente. Selbst wenn Sie an sich keine Gäste haben, können Sie diese Funktion zur Trennung von Arbeits- und Privatgeräten nutzen.

7. Achten Sie auf physische Risiken

Je nach Ihrer Situation verfügen Sie möglicherweise über physische Ports in Ihrem Netzwerk, die für Außenstehende ungeschützt oder leicht zugänglich sind. Vielleicht haben Sie eine Verkabelung für einen externen AP oder eine Kamera verlegt, die vom Boden aus leicht zu erreichen ist. Abgesehen davon, dass diese Geräte Ziele von Diebstahl sind, können sie auch für eine Reihe von Einbruchsversuchen verwendet werden, also überprüfen Sie sie häufig, um sicherzustellen, dass niemand daran herumgepfuscht hat.

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