Definition

Wireless Router, WLAN-Router

Ein Wireless Router, WLAN-Router, WiFi-Router oder drahtloser Router ist ein Gerät in einer WLAN-Umgebung (Wireless Local Area Network). Er bestimmt den nächsten Netzwerkpunkt, wohin ein Paket auf dem Weg zu seinem Ziel weitergeleitet werden soll. Ein Wireless Router funktioniert genauso wie ein Router, der in einem Heimnetzwerk oder einem Unternehmens-LAN (Local Area Network) verkabelt ist. Die drahtlose Variante erlaubt aber mehr Mobilität für Notebooks und andere tragbare Geräte. Die individuellen Computer, Smartphones und Tablets sind mit drahtlosen Netzwerkkarten ausgestattet. Früher waren dafür noch externe WLAN-Adapter notwendig.

Viele Wireless Router für schnelle Breitbandverbindungen haben eine Firewall implementiert, die Heimanwender und Computer-Nutzer in Unternehmen schützt. Dabei spielt es kein Rolle, ob sich hinter dem Gerät lediglich ein Computer befindet. Viele Experten sind der Meinung, dass die Nutzung eines Routers einen verbesserten Schutz vor Hacking-Angriffen bietet. Der Grund ist, dass die individuelle IP-Adresse nicht direkt aus dem Internet ersichtlich ist. Ein drahtloser Router zehrt auch nicht an den Ressourcen des Computers wie eine Software-Firewall.

Die Technologie für Wireless Router hat sich in den vergangenen Jahren sehr verbessert. Die Geräte bieten immer höhere Bandbreiten und sie können damit mehr Computer mit einem WLAN verbinden. Selbst moderne WLAN-Router für Zuhause bieten schon 802.11ac mit drahtlosen Geschwindigkeiten bis zu 1,3 Gbps (Gigabits pro Sekunde). In den Anfängen betrug das theoretische Maximum des Standards 802.11b gerade einmal elf Mbps (Megabits pro Sekunde.

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Diese Definition wurde zuletzt im September 2016 aktualisiert

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Physische und virtuelle Router im Vergleich Router sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Infrastruktur eines Netzwerks. Organisationen brauchen Router, damit ihre Mitarbeiter E-Mails abrufen oder auf Webanwendungen zugreifen können. Obwohl die Virtualisierung von Servern, Switches und anderen Infrastrukturkomponenten heutzutage üblich ist, trifft man vergleichsweise wenig virtualisierte Router – die virtuelle Routing-Software nutzen – an. Das liegt aber nicht daran, dass Router sich nicht virtualisieren lassen. Es stehen heute sogar viele Optionen für virtuelle Router zur Verfügung. Das Hauptproblem beim Bereitstellen von virtuellen Routern, im Gegensatz zu physischen Router Appliances, hat weniger mit Verfügbarkeit zu tun, sondern vielmehr mit den Aufgaben, die ein Router durchführen muss.

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