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Wie sichert man den WLAN-Zugang für mobile Mitarbeiter am besten ab?

Mobile Mitarbeiter wollen einen WLAN-Zugang. Das ist eine Herausforderung für die Security-Abteilung von Unternehmen. Minimieren Sie die Risiken.

Mein Unternehmen beschäftigt einige mobile Mitarbeiter, die WLAN-Zugriff für das Tagesgeschäft brauchen. Unsichere oder sogar böswillige freie Netzwerke sind natürlich immer Grund zu Sorge.Wie kann man die potenziellen Risiken mildern, die von solch unsicheren WLANs ausgehen? Auf welche Weise kann ich die Geräte und somit die Daten meiner Firma optimal absichern?

Es handelt sich hier um eine beachtliche Herausforderung für die meisten Unternehmen, die mobile Mitarbeiter beschäftigen. Die pauschale Antwort für diese Fall war bisher: „Erzählen Sie den Leuten einfach, sich nicht mit fremden WLANs zu verbinden.“ Aber da können Sie genauso mit einer Wand sprechen. Das gleiche Problem haben Sie, wenn Sie Mitarbeitern erzählen, sie sollen während der Arbeitszeit keine sozialen Medien verwenden. Sie können alle möglichen Richtlinien festlegen, sowie die Anwender bestmöglich schulen und sensibilisieren. Sobald die Angestellten nicht mehr im Büro sind, verbinden sie sich doch mit irgendwelchen WLANs.

In vielen Fällen verwenden Anwender legitime drahtlose Netzwerke in Cafes, Hotels, Flughäfen und natürlich auch das heimische WLAN. Wie wissen sie aber, welche Netzwerke legitim und sicher sind? Das können Sie nicht. Realistisch gesehen kann das niemand, nicht einmal IT-Profis.

Die beste Sicherheit spendieren Sie den Anwendern und somit der Firma, wenn Sie Notebooks, Computer und andere mobile Geräte angemessen absichern. Dazu gehören guter Malware-Schutz, Desktop- oder persönliche Firewall-Software oder ein Host-basiertes IPS (Intrusion Prevention System). Weiterhin sollte sämtliche Software auf dem aktuellen Stand sein. Das gilt nicht nur für das Betriebssystem. Ich weiß, dass diese Ratschläge sehr offensichtlich klingen. Aber glauben Sie mir, dass mir schon unzählige mobile Geräte ohne den Hauch von Security untergekommen sind. Darauf läuft ein kostenloses Antimalware-Programm oder gar keins und es gibt keine Firewall. Software von Drittanbietern wie zum Beispiel Adobe Reader oder Java wurden noch nie aktualisiert. Genau an dieser Stelle liegt der Hund begraben.

Sie können natürlich nicht jedes System dauernd beschützen. Allerdings sind Sie mit Einhaltung der genannten Best Practices in der Lage, die 20 Prozent der Security-Mängel zu adressieren, die für 80 Prozent der Probleme verantwortlich sind. Sehr wirkungsvoll ist es auch, wenn Sie den Mitarbeitern persönliche Hotspot-Services zur Verfügung stellen. Dann können sie sich mit dem Smartphone ins Internet verbinden. Gibt es Zugang mit 4G+ oder LTE, ist das oftmals sogar schneller als ein WLAN. Zusätzlich ist das Security-Niveau deutlich erhöht.

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