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Diese Funktionen bietet Red Hat Enterprise Linux 8

Red Hat Enterprise Linux ermöglicht den RZ-Betrieb über mehrere Data Center und multiple Clouds hinweg, bietet Container und KI-Funktionen sowie Skalierbarkeit und Automation.

Red Hat Enterprise Linux 8 zielt darauf ab, den Rechenzentrumsbetrieb noch flexibler und weitgreifender zu gestalten. Anwender sollen so mehr Kontrolle, Zuverlässigkeit und Innovationsoptionen erhalten. Dafür wird der Rechenzentrumsbetrieb über die unterschiedliche Plattformen hinweg gewährleistet. Dabei kann es sich um Bare-Metal oder virtualisierte Umgebungen sowie Hybride und Multi Clouds handeln.

RHEL 8 wird als Grundlage für die künftige hybride Cloud-Strategie des Unternehmens dienen, einschließlich der Red Hat OpenShift Container Platform 4 und der Red Hat OpenStack Platform 15. RHEL 8 ist ebenso die Basis für Red Hat Enterprise Linux CoreOS, eine verkleinerte Version von RHEL 8, die die Bereitstellung der Red Hat OpenShift Container Platform ermöglicht.

Red Hat Universal Base Images (UBIs) ist ein kompaktes, auf offenen Standards basierendes Container-Toolkit, das den Einstieg in die Containernutzung erleichtern soll. Da Entwickler und Softwareanbieter Linux-Code in Container integrieren, lässt sich ein Container-Ökosystem nutzen, das unter OpenShift ein Red Hat Enterprise Linux-Erlebnis bietet. Genauer gesagt ist es ein Subset von RHEL, das kostenfrei zur Verfügung steht und sich weiterverteilen lässt und die Standardisierung von Container- (oder Base) Images vorantreibt. Dieses Tool kann auch von Anwendern genutzt werden, die keine Red-Hat-Kunden sind.

Jede aktive Red-Hat-Enterprise-Linux-Subskription enthält Zugriff auf Red Hat Insights. 

Application Streams in RHEL 8 sind eine verbesserte Methode, mehrerer Versionen von Userspace-Paketen bereitzustellen. Mit diesen Streams werden neue Tools in einer Kadenz bereitgestellt, die für die einzelnen Komponenten sinnvoll sind. Dies soll einfachere Zugriffe auf aktuelle und stabile Versionen von Open Source-Programmiersprachen, -Tools und -Datenbanken gewährleisten. Die Software ist mit einer prädiktiven, zeitbasierten Release-Kadenz ausgestattet, die die Planung größerer Updates, Upgrades und Transitionen von Datenbanken und Systemen erleichtern soll.

Jede aktive Red-Hat-Enterprise-Linux-Subskription enthält Zugriff auf Red Hat Insights. Dies ist eine SaaS-Lösung, die prädiktive Betriebssystemanalysen zur Verfügung stellt, mit denen der Administrator Bedrohungen für Verfügbarkeit, Sicherheit, Stabilität und Performance schnell identifizieren und beheben soll. Die proaktive automatische Problembehebung unterstützt die optimale Ausführung des Betriebssystems und vermeidet Probleme und ungeplante Ausfällen.

Red hat Enterprise Linux im Kurzüberblick
Abbildung 1: Red hat Enterprise Linux im Kurzüberblick.

Die Bereitstellung soll die Software auch vereinfachen. Dafür gibt es verschiedene Ansätze. Zum einen sorgt ein einzelnes Subskriptions- und Installations-Repository für alle Systemtypen für einen optimalen Ablauf bei Erwerb und Installation. Ein unterbrechungsfreier Migrationsprozess für bestehende RHEL-Implementierungen gewährleistet einfache Upgrades. Zum anderen steht ein Image Builder Tool zur Verfügung, mit dem sich eine standardmäßige Systemvorlage einrichten und benutzerdefinierte Image-Dateien für mehrere Hypervisoren erstellen lassen. So soll der Aufwand bei der Bereitstellung von Workloads sowohl in Hybrid- als auch Multi-Cloud-Infrastrukturen minimiert werden.

Für die Sicherheit unterstützt Version 8 von RHEL die kryptographischen Standards OpenSSL 1.1.1 und TLS 1.3, die laut Red Hat nun systemweit mit nur einem Befehl implementiert werden können. Diese Fähigkeit reduziert den Bedarf an anwendungsspezifischen Richtlinien und Optimierungen.

Mit RHEL haben die Kunden laut Hersteller eine Plattform für leistungsstarke Anwendungen und kritische Datenbanken wie SAP HANA, Microsoft SQL Server und PostgreSQL, sowie Workloads des maschinellen Lernens und ISV-Angebote (Independent Software Vendor). Anwender können hierfür eine weitreichende Community an Partnern, Kunden und Experten nutzen, die an der Weiterentwicklung der einzelnen Komponenten beteiligt sind.

Nächste Schritte

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