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Wichtige Disaster-Recovery-Trends und -Technologien für 2019

Große Disaster-Recovery-Entwicklungen haben den Markt erneut verändert, und es ist Zeit, sich auf 2019 in der DR-Technologie vorzubereiten, bevor Sie ins Hintertreffen geraten.

In der schnelllebigen Welt des Disaster Recoverys (DR) gehören Technologien, die im vergangenen Jahr als topaktuell galten, heute zum Standardangebot. Wichtige Disaster-Recovery-Trends breiten sich aus und entwickeln sich schneller als je zuvor, während Anbieter und Kunden ihr Bestes tun, um Schritt zu halten.

Die Fähigkeit, in die Cloud zu wechseln, wird von großen und kleinen Unternehmen nach wie vor mit rasanter Geschwindigkeit übernommen. Es gibt mehrere Änderungen, die die Arbeitsweise einiger Anbieter verändern können. Einige Anbieter offerieren inzwischen sogar die Möglichkeit, ein Failover physischer Computer in virtuelle Cloud-Umgebungen umzusetzen. Bedenken hinsichtlich der Compliance, wie sie beispielsweise durch die GDPR hervorgerufen werden, werden bis 2019 andauern.

Dieser Artikel erläutert einige der wichtigsten Disaster-Recovery-Trends und Veränderungen, die Sie am Markt erwarten können, und was diese für Ihren zukünftigen Einkaufsprozess bedeuten könnte.

Automatisierung und virtuelles Disaster Recovery

Der Umstieg von physischer zu virtueller DR ist potenziell ein großer Wandel. Einer der bedeutendsten Disaster-Recovery-Trends und -Entwicklungen heute beseitigt eine der letzten Hürden für den Wechsel in die Cloud, weg von alten, lokalen Legacy-Infrastrukturen. Zwar hat nicht jeder Server und jede Konfiguration den erforderlichen Support, aber es ist ein großer Schritt nach vorne und reduziert die Komplexität und die Kosten des Failovers in virtuelle und Cloud-Umgebungen.

Es versteht sich von selbst, dass eine solche Konfiguration häufig und umfassend getestet werden sollte, bevor man sich darauf verlässt, dass sie in einem realen Failover-Szenario funktioniert. Diese Entwicklung öffnet auch die Tür zur Automatisierung des Failovers in einer Weise, die mit physischen Maschinen bisher nicht möglich war.     

Auch die DR-Automatisierung und -Tests werden nicht nur in punkto Leistungsfähigkeit, sondern auch bei den Einsatzmöglichkeiten erweitert. Die meisten DR-Produkte bieten die Wiederherstellung als logische Gruppen von Servern an, die Crash-konsistent sind. Dies kann kompliziert sein, wenn ein Server Teil von mehr als einem Ausfallszenario ist. Alle diese flexiblen Teile müssen regelmäßig verwaltet und getestet werden. Die Skalierung und Automatisierung von DR wird nicht nur eine gewünschte Kompetenz am Arbeitsplatz sein, sondern auch eine Anforderung aller potenziellen Anbieter.

Compliance und Cloud-to-Cloud

Im Hinblick auf die jüngsten Disaster-Recovery-Trends belastet GDPR weiterhin die Verwaltung, und obwohl sich die Hysterie um die Compliance etwas gelegt hat, wird die Fähigkeit, die Daten zu verstehen und zu verwalten, zu einem wichtigen Verkaufsargument. Die Kontrolle (und Verwaltung), wo die Daten gespeichert werden, ist ein wichtiger Bestandteil der jüngsten DR-Angebote. DR-Produkte, die die GDPR-Richtlinie durchsetzen können, werden weiterhin ein entscheidendes Verkaufsargument sein und die Belastung der Infrastrukturverwalter durch GDPR verringern.

Es versteht sich von selbst, dass eine solche Konfiguration häufig und umfassend getestet werden sollte, bevor man sich darauf verlässt, dass sie in einem realen Failover-Szenario funktioniert.

Es geht ganz einfach darum, die Daten zu verwalten, aber sie selektiv und bei Bedarf wieder abrufen zu können. Dies ist der Schlüssel zur reibungslosen GDPR-Konformität. Das Verständnis der vorhandenen Daten und ihrer Anforderungen kann potenziell zur Kostensenkung beitragen.

Die größte Veränderung kommt jedoch in Form von Cloud-to-Cloud-Failover. Es wird niemandem entgangen sein, dass es einen großen Schritt in Richtung Cloud gegeben hat. Es gibt zwar viele Anbieter, die Multi-Cloud-Failover anbieten, aber es gibt Faktoren, die berücksichtigt werden müssen, einschließlich der Kosten für Datenbewegungen und anderer Verwaltungskosten.

Die Unterstützung für Cloud-to-Cloud-DR wird sich jedoch aus naheliegenden Gründen auf die größeren Player beschränken – denn Cloud-Support erfordert erhebliche Ressourcen und Entwicklungszeit.

DR-Prozesse und Infrastruktur

Es scheint ganz so, als ob sich Wiederherstellungsprozesse weiterhin verdoppeln, um Cloud-Migrationen mit minimalen Ausfallzeiten durchzuführen, was immer ein großes Verkaufsargument ist.

Automatisierte Failover-Tests werden immer beliebter. Automatisierung ist der Schlüssel, um nicht nur DR-Failover, sondern auch reale Failover zu testen. Im Eifer des Gefechts ist ein Administrator, der die Verfahren befolgt, nicht nur langsamer als ein Computer, der sie durchführt, sondern auch wahrscheinlicher, dass er Fehler macht, wenn es sich um hochkomplexe Verfahren handelt.

Als erstes ist die Wahl eines guten Orchestrierungs-Tools entscheidend. Die Orchestrierungs-Engine ist das Rückgrat für eine effektive Umsetzung des DR-Prozesses.

Da die Arbeit an verteilten Standorten weiter zunimmt, müssen große Unternehmen im physischen DR-Markt ihre Angebote überarbeiten, um relevant zu bleiben. Erwarten Sie, dass sich in diesem Bereich viele Änderungen ergeben. Hersteller werden ihre Produkte und Dienstleistungen ändern und mit bestehenden Providern zusammenarbeiten, um neue Dienstleistungsbereiche oder Spezialitäten anzubieten, das heisst eine nicht-Intel-basierte Infrastruktur, für die sie ihre Angebote differenzieren können.

Aufgrund der rasanten Geschwindigkeit, mit der sich diese Disaster-Recovery-Trends ändern, ist es ein guter Ratschlag, dass man, bevor man sich an einen bestimmten Anbieter wendet, mit ihm spricht. Recherchieren Sie. Fragen Sie nach vorhandenen Roadmaps, da sich die gesteckten Ziele und Funktionen so schnell ändern, dass sie ein großes Unterscheidungsmerkmal zwischen einem guten Anbieter und einem schlechten Anbieter für Ihre aktuellen und potenziellen Bedürfnisse sein können.

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