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T-Systems AppAgile: Cloud-Technologie für Forschung und Entwicklung

Mit dem PaaS-Angebot AppAgile von T-Systems lässt sich Software auf einer Plattform entwickeln und betreiben. So funktioniert T-Systems AppAgile.

Fortschritt dank Digitalisierung. Ein Beispiel: das Mobile Game „Sea Hero Quest“. Seit Veröffentlichung im Mai 2016 stellten mehrere Millionen Menschen aus 193 Ländern spielerisch ihr räumliches Orientierungsvermögen unter Beweis – und gleichzeitig ihre Daten der Demenzforschung zur Verfügung. Die technische Basis für Entwicklung und Betrieb der Software bildete AppAgile, das modulare Platform-as-a-Service-Angebot von T-Systems.

Eine Kombination aus Entwicklungs- und Produktivumgebung ist für Entwickler und IT-Abteilungen jeder Branche attraktiv. Denn viele Unternehmen benötigen speziell auf ihre Bedürfnisse angepasste Softwarelösungen.

Einkaufen lassen sich solche Anwendungen meist nicht. Lange Programmier- und Testphasen können Firmen sich jedoch auch nicht leisten. Um Selbst-Programmiertes schnellstmöglich in Betrieb zu nehmen, eignen sich modulare PaaS-Lösungen. Zum Beispiel AppAgile, das eine technische Entwicklungsplattform mit schnell verfügbaren Geschäftsanwendungen aus der Cloud kombiniert.

Cloud-Services nach Bedarf bündeln

In Cloud-Servicemodellen ist PaaS häufig zwischen der Bereitstellung von IT-Ressourcen (Infrastructure as a Service, IaaS) und kompletten Anwendungen (Software as a Service, SaaS) aus der Cloud angesiedelt. PaaS-Lösungen bieten Entwicklern und Anwendern also die Vorteile beider Welten, wie Marktstudien zeigen.

So flossen im Jahr 2015 Gartner zufolge 33 Prozent der Cloud-Investitionen in Deutschland in PaaS-Angebote, IDC erwartet für das Jahr 2017 einen Umsatz von mehr als 17 Milliarden Dollar.

Warum? Die Cloud-Variante ist günstiger und flexibler als On-Premise-Lösungen und für Unternehmen im digitalen Zeitalter besonders attraktiv. Die PaaS-Plattform wird über Application Programming Interfaces (APIs) eingebunden. Anwender benötigen lediglich einen lokalen Desktop, Verbindung zum Internet und ein Webbrowser.

Für die komplette dahinterliegende Infrastruktur wie Webserver, Betriebssysteme, Laufzeitumgebungen, Frameworks, Middleware und deren Betrieb ist der Anbieter verantwortlich – was Unternehmen erheblich entlastet. Die hohe Skalierbarkeit der IT-Ressourcen wie Speicher- und Rechenleistung machen die Nutzung so flexibel wie kostengünstig.

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Aufgrund dieser Vorteile eignen sich PaaS-Plattformen wie AppAgile als Kernstück eines neuen Ökosystems. Entwickelt, um sowohl den Bedürfnissen von Entwicklern als auch Anwendern Rechnung zu tragen, soll die Lösung Produkteinführungszeiten verkürzen.

„Auf dieser Cloud-Plattform können Entwickler aus aller Welt in Echtzeit zusammenarbeiten und eine Anwendung schaffen, die später unvorhergesehene Lastspitzen im Betrieb erzeugt, welche durch eine hohe Skalierbarkeit perfekt aufgefangen werden“, sagt Dr. Torsten Langner, PaaS & Big Data Experte in der Digital Division von T-Systems. „Nur auf solch einer Grundlage wurde ‚Sea Hero Quest‘ überhaupt möglich.“

Modulare Plattform für alle

AppAgile koordiniert den Betrieb von Web-, Middleware- und Datenbank-Workloads und bietet Docker-Container für eigene Anwendungsentwicklungen. Diese ermöglichen das schnelle Hinzubuchen von IT-Ressourcen ganz nach Bedarf, ohne wie bisher virtuelle Maschinen selbst zusammenstellen zu müssen.

Denn über der Infrastruktur und dem PaaS-Angebot liegen einfach abrufbare Branchen-Anwendungspakete, die je nach gewünschter Softwarefunktionalität ausgewählt werden.

„Eine Kombination aus Entwicklungs- und Produktivumgebung ist für Entwickler und IT-Abteilungen jeder Branche attraktiv.“

Lena Tausend, Redakteurin aus Köln

Zusätzlich zu unternehmenseigenen Anwendungen kann die Umgebung in AppAgile auch um Software von externen Anbietern ergänzt werden. Über Konnektoren zu den CRM- und ERP-Systemen im Unternehmen werden relevante Daten multidirektional innerhalb der gesamten Unternehmens-IT-Landschaft transportiert.

Entwicklungs- und Produktivumgebung in einem

Somit bekommen Nutzer mit AppAgile eine modulare, flexible Entwicklungsumgebung und eine hochverfügbare, sichere Produktivumgebung in einem. Nach der Programmierung einer Anwendung wird sie direkt auf derselben Plattform ohne Brüche oder Anbieterwechsel weiterbetrieben. Das garantiert eine schnelle Inbetriebnahme.

Noch innovativer wird AppAgile durch die Einbindung einer Auswahl an Partnersoftware. Der Kunde kann aus fertigen SaaS-Lösungen die für ihn wesentlichen Anwendungen aussuchen. Diese Softwarepakete werden miteinander vernetzt, kombiniert und integriert, genauso wie bereits bestehende Eigen- (self developed) oder Fremdlösungen (ISV-Services).

Vorteilhaft für den Anwender unterschiedlicher Lösungen ist das Clustering in diverse Branchen-Clouds, etwa Retail, Healthcare und andere. So sehen Nutzer sofort, welche Lösungen für sie attraktiv, verfügbar und kombinierbar sind. Ein Bezahlmodell nach Verbrauch, der Betrieb in einem deutschen Rechenzentrum nach deutschen Sicherheits- und Datenschutzgesetzen und eine hohe Skalierbarkeit sind Argumente, die für die PaaS-Lösung AppAgile sprechen.

Über die Autorin:
Die Kölner Redakteurin Lena Tausend verfügt über mehrjährige Erfahrung im ITK- und Energiesektor. Heute sind Fachbeiträge zu Themen aus den Bereichen IT, IoT und M2M ihre Spezialgebiet.

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