Definition

Google Compute Engine (GCE)

Die Google Compute Engine (GCE) ist ein IaaS-Angebot (Infrastructure as a Service) von Google, das Kunden das Ausführen von Workloads auf physischer Hardware von Google ermöglicht.

Die Google Compute Engine bietet eine skalierbare Anzahl virtueller Maschinen (VMs), um für diesen Zweck als großer Rechencluster zu dienen. GCE kann über eine RESTful API, Kommandozeile oder per Webkonsole verwaltet werden. Die Abrechnung der Google Compute Engine erfolgt auf Basis der tatsächlichen Nutzung. Es gibt keine Vorabgebühren oder Zeitperiodenverpflichtungen. GCE konkurriert im IaaS-Markt vor allem mit der Amazon Elastic Compute Cloud (EC2) und mit Microsoft Azure.

Die Programmierschnittstelle der GCE bietet Administratoren die Möglichkeit zur Bereitstellung virtueller Maschinen, DNS-Server (Domain Name System) und Load Balancer. Virtuelle Maschinen stehen in einer Reihe von CPU- und RAM-Konfigurationen sowie mit unterschiedlichen Linux-Distributionen wie Debian und CentOS und wenigen Windows-Versionen zur Verfügung. GCE-Kunden können aber auch ihre eigenen System-Images für individuelle virtuelle Maschinen verwenden. Daten im Ruhezustand werden mit dem AEC-128-CBC-Algorithmus verschlüsselt.

GCE ermöglicht es Administratoren, die Region und die Zone auszuwählen, in denen bestimmte Datenressourcen gespeichert und genutzt werden sollen. Workloads lassen sich auch gezielt zwischen verschiedenen GCE-Instanzen verschieben. Derzeit gibt es GCE in vier Regionen (Central US, Eastern US, East Asia und Western Europe) mit insgesamt 13 unterschiedlichen Zonen. Zusammen mit der Google Container Engine (GKE) und Google Kubernetes können über die Google-Plattform auch Container gehostet werden.

Diese Definition wurde zuletzt im Mai 2016 aktualisiert

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