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Management von Collaboration-Apps und UC-Plattformen

Erfahren Sie, wie die IT-Abteilung das Management von UC-Plattformen und Collaboration-Apps angehen sollte und welche Kennzahlen in eine Managementstrategie einzubeziehen sind.

Während Unified Communications (UC) in die Cloud übergeht, werden sowohl Anwendungen als auch Dienste zunehmend außerhalb des Standorts gehostet und verwaltet. Die Unterschiede zwischen Collaboration-Anwendungen und den UC-Plattformen schaffen jedoch die Voraussetzungen dafür, wie die IT-Abteilung diese verwalten muss.

Typische Kollaborationsanwendungen sind Telefonie, Videokonferenzen, Messaging und File Sharing. Vor der Einführung von UC waren dies eigenständige Anwendungen, die als sogenannte Punktprodukte (ein Produkt für einen Anwendungszweck) eingestuft wurden. Jede Anwendung hatte ihr eigenes Budget – oft getrennte Budgets nach Geschäftsbereichen – und wurde unabhängig von benachbarten Anwendungen verwaltet und evaluiert.

UC-Plattformen hingegen beziehen sich auf die gesamte Technologie, die alle diese Anwendungen integriert und eine konsistente Benutzerfreundlichkeit über alle Endpunkte und Netzwerke hinweg bietet. Für die IT steht im Vordergrund, dass die Anwendungen der Plattform korrekt funktionieren sowie interagieren und dass die Anwender eine einheitliche Benutzererfahrung erleben.

Während sich diese Art der Verwaltung in einem durchgängigen Satz von Tools für Endbenutzer niederschlägt, sollte die IT-Abteilung mehr daran interessiert sein, was das Netzwerk benötigt, um UC bereitzustellen. Die Verwaltung von UC-Plattformen sollte auch die Vereinfachung der Bereitstellung und Bandbreitenverfügbarkeit, die Priorisierung des Echtzeit-Verkehrs und die Gewährleistung der Datensicherheit umfassen.

Bei der Verwaltung von Collaboration-Apps geht es mehr darum, wie die Mitarbeiter mit ihnen umgehen. Metriken zur Messung des Engagements umfassen die Anzahl der Benutzer, die Dauer der Nutzung der App, wer die App nutzt und auf welchen Geräten sie dies tun. Jede Anwendung hat einen Geschäftswert, und diese Art von Metriken können wertvolle Einblicke in die Benutzerakzeptanz und die Gesamtnutzung liefern.

Im Laufe der Zeit kann die IT-Abteilung bessere Entscheidungen darüber treffen, wie die einzelnen Anwendungen am besten unterstützt werden können, etwa wie viele Telefone oder Besprechungsräume ihre Benutzer benötigen.

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