In den Netzwerk-Blogs: Warum Ciscos später SDN-Einstieg keine Rolle spielt

Ein Blick in Welt der Netzwerk-Blogs: Cisco wagt mit ACI einen recht späten Einstieg in die SDN-Welt. Außerdem sind APM und VDI wichtige Themen.

Cisco zu spät im SDN-Karussell? Das macht wahrscheinlich gar nichts aus.

Keith Townsend von Virtualized Geek beobachtet die Änderungen und Neuerungen bei SDN (Software-defined Networking) schon eine ganze Weile. Nun hat mit Cisco auch der letzte der Netzwerk-Giganten seine Pläne über ACI (Application-centric Infrastructure) enthüllt. Applikationen sind sich bei dieser Strategie des Netzwerks bewusst und nicht andersherum. Townsend schreibt, dass SDN sicherlich seine Vorteile mit sich bringt. Außerdem gibt es keine Frage, dass VMware und NSX einen gewissen Vorsprung haben. Cisco an dieser Stelle bereits abzuschreiben, wäre allerdings ein Fehler. Der Hersteller hat einen beträchtlichen Marktanteil. Weiterhin ist das Verhältnis, das man sich über Jahre zu den Bestandskunden aufgebaut hat, ausgesprochen gut. Somit hat Cisco ein gewaltiges Polster und alle Zeit der Welt, ACI als den richtigen Weg zu platzieren.

Hier eine kleine Übersicht bezüglich Townsends Gedanken über Ciscos Vorteil.

Wie passt VDI in Ihre Unternehmens-Struktur?

Virtual Desktop Infrastructure (VDI) ist auf dem Vormarsch. Es bedarf allerdings gründlicher Planung, um dieses Modell zu implementieren. Das kostet Zeit und Aufmerksamkeit. Der Senior Analyst Mark Bowker von Enterprise Strategy Group schreibt, dass laut einer ESG-Umfrage mehr als 50 Prozent aller befragten Firmen in den nächsten zwölf Monaten VDI entweder einsetzen, oder es zumindest in Erwägung ziehen. Wer mit dem Gedanken an VDI spielt, möchte möglicherweise einen genaueren Blick auf diese drei Ratschläge von Bowker werfen. Zunächst müssen Sie die Zusammenhänge verstehen, die derzeit bezüglich der Endpunkt-Geräte bestehen. Weiterhin sollten Sie Applikationen und Desktop, wo immer möglich voneinander trennen. Schlussendlich sollten Sie den Einsatz einer Management-Plattform in Betracht ziehen.

Hier finden Sie weitere Informationen, wie Bowker die Zukunft von VDI einschätzt.

Netzwerk-Management 101: Manchmal ist es einfach nur eine unsaubere Verbindung

Tony Fortunato sieht die Geschichte hinsichtlich virtueller Netzwerke und Komponenten etwas nüchterner. Manchmal sind die Performance-Probleme im Netzwerk auf wesentlich banalere Ursachen zurück zu führen. Oder anders gesagt: Wenn ein Switch nicht die erwartetet Performance bringt, muss das nicht zwingend am Betriebssystem liegen. In vielen Fällen ist es einfach eine unsaubere Verbindung. Auch Überhitzung wegen ungenügender kühlender Luft ist oft ein Problem. „Ich habe so viele Netzwerk-Analysten getroffen, die unglaublich gut in Sachen Equipment-Konfiguration und Interpretation von Statistiken sind.“, schreibt er in seinem Blog Love My Tool. „Allerdings ist mir auch aufgefallen, dass die gleichen Leute oft das physikalische Element in Sachen Netzwerk-Management komplett außer Acht lassen.“. In seinem Beitrag beschreibt Fortunato einige Wartungs-Probleme, die er im Laufe der Jahre gefunden hat. Außerdem rät er von der alten Technik ab, die Fibre-Verbindungen anzuhauchen.

Weitere mit Wartung zusammenhängende Szenarien, die Fortunato während seiner Aufenthalte in Data Centern aufgefallen sind, beschreibt er in diesem Beitrag.

Der Markt hinsichtlich Performance-Management bei Applikationen wird 2014 so richtig ins Rollen kommen

Das Management von Applikations-Performance ist eine echte Herausforderung. Unternehmen sehen aber ein, dass Sie die Nutzer-Erfahrungen verstehen und die Möglichkeiten erhöhen müssen. Bojan Simic von TRAC Research befasst sich detailliert mit dem Markt für Applikations-Performance-Management (APM). Er spricht über die treibenden Kräfte und die Probleme, mit denen Unternehmen bei der Identifikation des Applikations-Verhaltens zu kämpfen haben. In diesem Zusammenhang geht es um drei Bereiche, sagt Simic. Unternehmen werden mit Business-entscheidenden Schmerzgrenzen konfrontiert. Weiterhin stehen die Budgets unter Druck, die für das Adressieren dieser Probleme zur Verfügung stehen. Dann kommt noch der verfügbare Markt hinzu. Viele Firmen suchen immer noch nach einem triftigen Grund, für APM Geld auszugeben. Sie glauben, dass die verfügbaren Mittel für das Messen der IT-Performance ausreichen. Die Realität sieht allerdings ganz anders aus.

Bei TRAC finden Sie mehr über die Problemzonen, die den APM-Markt betreffen.

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