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vSphere vs. Hyper-V: Hypervisor-basierte Replikation virtueller Maschinen

Sowohl Microsoft Hyper-V als auch VMware vSphere bieten Hypervisor-basierte Replikation virtueller Maschinen – mit unterschiedlichem Schwerpunkt.

Bietet VMware vSphere die Möglichkeit, eine Replikation virtueller Server durchzuführen? Was ist Hypervisor-basierte Replikation und wie wird sie durchgeführt?

Sowohl VMware als auch Microsoft bieten die Möglichkeit, virtuelle Server zwischen Hosts, Cloud und verschiedenen Rechenzentren zu replizieren. VMware bietet vSphere Replication als kostenlose Komponente an. Diese ist Bestandteil der meisten vSphere-Lizenzen. Microsoft hat ebenfalls Replikationsfunktionen in Hyper-V integriert,  auch hier ohne zusätzliche Lizenzkosten.

Beide Replikationsprodukte basieren auf der Überprüfung der geänderten Blöcke der Daten. Wenn ein Block erstellt oder geändert wird, erkennt das Hyper-V/vSphere und repliziert die Daten zu einem sekundären Standort. Dies ermöglicht eine Standby-Kopie der virtuellen Maschine (VM), die an einem sekundären Standort beibehalten werden kann.

Sowohl Microsoft als auch VMware ermöglichen es Ihnen auch, die Frequenz der Replikation vorzugeben. Microsoft hat diese Technologie in Windows Server 2012 R2 eingeführt.  Je häufiger Sie virtuelle Server replizieren lassen, umso  weniger Daten gehen verloren, wenn Sie einen Replikat-Server aktivieren müssen. Microsoft hat die Technologie auch mit dem Cloud-Service Microsoft Azure verbunden. So haben Sie die Möglichkeit, virtuelle Server zwischen mehreren Rechenzentren zu replizieren, mit Microsoft Azure zu überwachen und bei Ausfall eines ganzes Rechenzentrums, oder auch nur eines einzelnen Servers, entsprechend zu reagieren.

Auf der anderen Seite bietet es auch Vorteile, wenn Sie mit höheren Replikationszeiten arbeiten. Längere Replikationsfrequenzen sind vor allem bei langsamen oder unzuverlässigen Verbindungen zu empfehlen, weil mit steigender Replikationsfrequenz natürlich auch das Time-Out-Limit steigt. Lange Replikationsfrequenzen machen es auch einfach, eine verzögerte Replikation durchzuführen, mit der sich VMs wiederherstellen lassen, die auf einem Zeitpunkt in der Vergangenheit beruhen.

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