Definition

Serial-ATA (SATA)

Serial ATA (Serial Advanced Technology Attachement oder kurz SATA beziehungsweise S-ATA) ist eine Schnittstelle über die sich Speichermedien in Computersysteme einbinden lassen. Darüber hinaus gibt es auch SATA-Controller, welche die Anbindung multipler Medien steuern. Wie der für den Standard gewählte Name bereits andeutet, werden Daten im Gegensatz zu IDE (Integrated Drive Electronics) seriell und nicht parallel übertragen.

SATA bietet gegenüber dem Vorläuferstandard Parallel ATA (PATA), der seit den 1980ern Jahren für den Festplattenanschluss Verwendung findet, einige Vorteile. SATA-Kabel sind dünner, schmaler und damit flexibler als die sperrigeren PATA-Flachbandkabel. Auch unterscheiden sie sich von der Länge, die problemlos bis zu einem Meter betragen kann und dadurch innerhalb großer Rechnergehäuse mehr Freiraum bei der Kabelführung einräumt. SATA kommt zudem mit sieben anstelle der für PATA typischen 40 physischen Leitungen aus, so dass selbst höhere Taktfrequenzen kein Übersprechen von Signalen oder elektromagnetische Störungen (EMI) verursachen. Letztlich schneidet SATA in punkto Signalspannung besser ab, die statt 5 V wie bei PATA nur 250 mV beträgt.

Derzeit existieren drei Versionen der Standard-SATA-Schnittstelle. SATA I hat eine Datenrate von 1,5 Gbit/s, SATA II verfügt über 3 Gbit/s und SATA III bietet 6 Gbit/s an Datentransfergeschwindigkeit. Es sollen noch SATA Express mit je 8 und 16 Gbit/s folgen, die dann die PCIe-Schnittstelle verwenden.

Darüber hinaus gibt es noch external SATA (eSATA) für die Anbindung externer Geräte. Weitere Anschlussvarianten sind mini-SATA, micro-SATA und SATA für 2,5-Zoll-Festplatten mit nur fünf Millimeter Bauhöhe.

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Diese Definition wurde zuletzt im April 2016 aktualisiert

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