Definition

OVSDB (Open vSwitch Database Management Protocol)

Mitarbeiter: Michelle McNickle
Diese Definition ist Teil unseres Essential Guides: Einführung in Software-defined Networking (SDN)

OVSDB (Open vSwitch Database Management Protocol) ist ein OpenFlow-Konfigurations-Protokoll, das entwicklet wurde, um Open-vSwitch-Implementierungen zu verwalten.

Open vSwitch ist ein virtueller Switch, der Netzwerk-Automatisierung ermöglicht und gleichzeitig Standard-Management-Schnittstellen und -Protokolle wie NetFlow unterstützt. Open vSwitch erlaubt auch eine Verteilung über mehrere physische Server. Das ist ähnlich zu Ciscos Nexus 1000v.

In einer Open-vSwitch-Implementierung verwendet man einen Datenbank-Server und einen Switch-Daemon. Das OVSDB-Protokoll wird zusammen mit anderen Managern und Controllern einem Kontroll-Cluster eingesetzt. Damit versorgt man die Switch-Datenbank-Server mit Konfigurations-Informationen. Die Controller verwenden OpenFlow, um die Details der Paket-Flüsse durch den Switch zu identifizieren. Jeder Switch erhält möglicherweise Anweisungen von mehreren Managern und Controllern. Jeder Manager und Controller kann Anweisungen an mehrere Switche ausgeben.

Durch die Verwendung des OVSDB-Protokolls können IT-Profis die Anzahl der individuellen virtuellen Bridges innerhalb einer Open-vSwitch-Implementierung bestimmen. Somit kann ein Netzwerk-Techniker Ports und Tunnel von einer Bridge kreieren, konfigurieren und entfernen. Weiterhin können Administratoren auch Queues erschaffen, konfigurieren und löschen.

Diese Definition wurde zuletzt im Januar 2015 aktualisiert

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