Definition

FTTH (Fiber To The Home)

FTTH oder Fiber To The Home wird manchmal auch als FTTP oder Fiber To The Premises bezeichnet. Damit ist die Installation und die Nutzung von Glasfaserkabeln (Lichtwellenleiter, Fiber Optic) von einem zentralen Punkt direkt zu einzelnen Gebäude gemeint. Das können Einfamilienhäuser, Appartements oder auch Bürogebäude sein. So wird bestmöglichen Hochgeschwindigkeitszugriff auf das Internet realisiert. FTTH erhöht die Geschwindigkeiten bei der Verbindung drastisch. Verglichen mit den häufiger eingesetzten Technologien profitieren Computeranwender sehr von FTTH.

FTTH verspricht Verbindungsgeschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/s pro Sekunde (Megabit pro Sekunde, Mbps). Das ist 20 bis 100-mal schneller als bei Verbindungen mit einem typischen Kabelmodem oder via DSL (Digital Subscriber Line). Eine generelle Implementierung von FTTH ist allerdings teuer, da es die Installation neuer Kabel in der letzten Meile (die Leitung zwischen Ortsvermittlungsstelle und Teilnehmer) voraussetzt. Es müssten also Lichtwellenleiter zu allen individuellen Anwendern gelegt werden. Einige Gemeinden profitieren vom sogenannten FTTC-Service ((Fiber To The Curb)). Dabei liegen Fiber-Optic-Kabel in der Straße oder im Bordstein (Curb) und somit in der Nähe der Eigenheime oder Geschäftsgebäude. Die Signale zwischen dem Bordstein und dem Endanwender transportiert ein herkömmliches Kupferkabel.

Diese Definition wurde zuletzt im September 2019 aktualisiert

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