Definition

Koaxialkabel

Koaxialkabel sind Kupferkabel, die Kabel-TV-Unternehmen für die Kommunikation zwischen der Antenne und den Wohnungen oder Geschäften von Endnutzern verwenden.

Das Koaxialkabel nennt man „koaxial“, da es einen physischen Kanal beinhaltet, der das Signal trägt und nach einer Isolationsschicht von einem anderen, konzentrischen Kanal umgeben ist. Beide laufen entlang derselben Achse, die als Erdung dient. Viele dieser Kabel oder Paare an koaxialen Röhren lassen sich in einen einzelnen äußeren Mantel platzieren. Mithilfe von Repeatern kann man Informationen über eine große Distanz transportieren.

Manchmal verwenden Telefonanbieter Koaxialkabel von ihren Hauptstellen aus zu den Telefonmasten, die sich in der Nähe der Anwender befinden. Man verwendet Koaxialkabel auch häufig für Ethernet-Netzwerke in Unternehmen und andere Arten an LANs (Local Area Network). Je nach eingesetzter Technologie des Anbieters befinden sich unter Umständen auch Twisted-Pair-Kupferdrähte oder Glasfaser- anstatt Kaoxialkabel im Einsatz.

Das Koaxialkabel wurde im Jahre 1880 von dem Englischen Ingenieur und Mathematiker Oliver Heaviside erfunden, der sich die Erfindung und das Design noch im gleichen Jahr patentieren ließ. AT&T hat im Jahre 1940 das erste interkontinentale Übertragungssystem basierend auf Koaxialkabeln etabliert.

Diese Definition wurde zuletzt im Februar 2015 aktualisiert

Erfahren Sie mehr über LAN-Design und Netzwerkbetrieb

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