Collaboration-Tools breiten sich in der gesamten Firma aus

Microsoft hat Skype for Business Online durch Microsoft Teams ersetzt. Das spiegelt einen größeren Trend bei UC (Unified Communications) wider. Anbieter und Anwender fokussieren sich auf teambasierte, Cloud-basierte Kollaborationsanwendungen, bei denen Messaging im Mittelpunkt steht. Diese Verlagerung ist für Anwender von Unified Communications wesentlich, weil es die verschiedenen Arbeitsmethoden hervorhebt und neue Anwenderschnittstellen einführt.

Zu einem gewissen Grad könnten die Team-Kollaboration-Tools herkömmliche E-Mail-Clients, Intranets und auch Instand Messaging Services ersetzen. Anbieter von Unified Communications machen Team-Kollaborationswerkzeuge zum zentralen Punkt ihrer UC-Angebote, meint Irwin Lazar. Er ist Analyst bei der Beratungsfirma Nemertes Research, die ihren Hauptsitz in Mokena, Illinois hat. Die Einführung von Microsoft Teams bestätigt diesen Trend bei der Zusammenarbeit.

„Auf diese Weise kommunizieren und arbeiten die Menschen immer häufiger zusammen“, sagte Lazar. Andere Team-Collaboration-Tools enthalten Slack, Cisco Spark, Unify Circuit und RingCentral Glip.

In den vergangenen Jahren waren solche Apps aus den Geschäftsfeldern verbannt. Einzelne Mitarbeiter oder Abteilungen in einem Unternehmen haben sie zum Beispiel kostenlos heruntergeladen und dann ohne die Genehmigung der IT einfach benutzt. Neue Untersuchungen zeigen aber, dass heutzutage Kollaborations-Tools in der ganzen Firma eingesetzt werden.

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Ungefähr ein Drittel der Unternehmen haben Chat-Anwendungen für Teams eingeführt. Mehr als 40 Prozent der Firmen führen die Produkte im gesamten Unternehmen ein. Das geht aus Daten hervor, die Nemertes Anfang 2017 veröffentlicht hat.

Im Video spricht Lazar über die bevorstehende Änderung hin zu Microsoft Teams und wie Collaboration-Tools für Teams auf künstliche Intelligenz setzen, um die Arbeitsabläufe zu verbessern. Lazar geht auch auf die Integration von Microsoft und LinkedIn ein und spricht über Sicherheitsprobleme bei Funktionen für Gastzugriffe.

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