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Mit diesen Tools optimieren Sie die VM-Überwachungsstrategie

Viele Unternehmen haben hunderte VMs im Einsatz. Da ist es leicht, den Überblick zu verlieren. Mit einer klugen Strategie und den richtigen Tools können Sie teure Fehler vermeiden.

Wie bei jeder anderen IT-Infrastruktur auch, hilft bei VMs eine konsequente und übersichtliche Überwachung bei der Gewährleistung eines sicheren Betriebs. Mittlerweile gibt es dafür eine ganze Reihe von Produkten, beispielsweise als Teil der vRealize Suite von VMware, System Center von Microsoft oder alleinstehende Produkte, wie der OpManager von ManageEngine oder der SolarWinds Virtualization Manager. Diese Tools bieten eine Vielzahl von Überwachungsfunktionen, zum Beispiel Leistungsmetriken, Systemzustandsprüfungen sowie Monitoring für Ressourcenauslastung und Konfigurationen.

VM-Überwachungstools von Drittanbietern

Es gibt gute Gründe sowohl für die nativen Tools von Virtualisierungsanbietern als auch für die von Drittanbietern. So sind native Überwachungstools für virtuelle Maschinen (VMs) oft mit Einschränkungen verbunden, weil sie beispielsweise nicht geeignet sind, um virtuelle Maschinen über mehrere Systeme hinweg zu überwachen. Hier sind Drittanbieter oft die bessere Wahl, denn sie bieten einheitliche Dashboards und geringere Kosten. Allerdings verfügen VM-Überwachungstools von Drittanbietern im Vergleich zu nativen Optionen unter Umständen nicht über dieselbe detaillierte Darstellung.

Um die Entscheidung zu erleichtern, sollten Administratoren in erster Linie überlegen, auf welchen Hypervisor ihr System angewiesen ist. Wer Hyper-V verwendet, ist dementsprechend mit System Center besser dran. Wer jedoch auf VMware vSphere oder ESXi setzt, sollte sich eher an die vRealize Suite halten. Bei einer Kombination der beiden können Monitoring-Tools von Drittanbietern wie SolarWinds Virtualization Manager oder Veeam One einen Ausgleich zwischen den beiden Technologien schaffen.

Überwachungsfunktionen von ManageEngine OpManager

Der OpManager von ManageEngine bietet Administratoren Netzwerk- und VM-Überwachungsfunktionen und eine sichere Bereitstellung kritischer Geschäftsprozesse. OpManager ist in erster Linie eine Netzwerküberwachungsplattform, die Netzwerk- und Serverressourcen verfolgt, um Fehler und Leistungsprobleme zu vermeiden. OpManager kann sowohl physische Server als auch Systeme überwachen, die auf VMware ESXi, Citrix XenServer und Microsoft Hyper-V basieren; das schließt die Überwachung von virtuellen Maschinen und Gastbetriebssystemen ein.

Darüber hinaus bietet OpManager Grafiken und Berichte für Administratoren, die sich einen umfassenderen Überblick über den Zustand ihres Netzwerks, ihrer Server und Anwendungen verschaffen möchten. OpManager kann Windows- und Linux-Server überwachen, indem es Daten über CPU-Auslastung, Speicherbelegung, Festplattenauslastung und E/A (Eingabe/Ausgabe) sammelt. Die Überwachungsfunktionen von OpManager ermöglichen es Administratoren, klassische Probleme mit virtuellen Maschinen, wie den VM-Wildwuchs und das Überlasten virtueller Netzwerke zu vermeiden.

Probleme bei Virtualisierung
Abbildung 1: Diese Probleme lassen sich durch ein effektives Management von VMs vermeiden.

vSphere-Überwachung für Systemzustand und -leistung

Die vSphere-Überwachungsplattform von VMware bietet Administratoren eine Reihe von Produkten, mit denen sie Anwendungen innerhalb ihrer Systeme und sogar über Clouds hinweg ausführen, verwalten, verbinden und sichern können. Darüber hinaus enthält sie verschiedene Funktionen, zum Beispiel das Darstellen der Performance in Diagrammen und Systemzustandsprüfungen. Der vSphere-Web-Client bietet Administratoren Zugriff auf historische und Echtzeit-Leistungsmetriken sowie die Möglichkeit, diese zu visualisieren.

Außerdem können Admins Systemzustandsprüfungen durchführen. Sie sind für die Gewährleistung eines gesunden virtuellen Systems unerlässlich. Die Monitoring-Plattform von VSphere bietet Administratoren mehrere Tools zur Überwachung des Systemzustands, wie zum Beispiel den vSphere-Client. Mit diesem Tool können Admins Arbeitsspeicher, Storage, Strom, Batterie und Lüfter überwacht werden. Darüber hinaus kann vSphere den Status von Softwareagenten und aller offener Probleme verfolgen sowie Protokolldateien führen, die Status- und Aktivitätsinformationen zu unterstützten VMs liefern.

Skyline Health for vSAN

Administratoren, die in erster Linie VMware-Kunden sind und vSAN regelmäßig verwenden, kann Skyline Health for vSAN Administratoren dabei helfen, potenzielle Probleme zu identifizieren und Serviceanforderungen zu analysieren.

Skyline bietet Administratoren die Möglichkeit, Produktnutzungsdaten wie Funktionen, Konfigurationen und Systemleistung zu sammeln und auszuwerten. Skyline kann verschiedene Aufgaben durchführen, zum Beispiel Patch- und Upgrade-Verifizierung und anwendungsübergreifende Prüfungen.

VMware vSAN Health ist ein Produkt für On-Premises, das den allgemeinen Zustand eines Systems überwacht und verschiedene Konfigurationen und Zustandsprüfungen durchführt. Dies hilft den Administratoren bei der Diagnose einer Vielzahl von Problemen, wie zum Beispiel Fehlkonfigurationen.

VMware hat sich entschieden, vSAN Health mit Skyline zu kombinieren. Das bedeutet, dass Administratoren über ein einheitliches Produkt zur Überwachung ihrer virtuellen Systeme und Komponenten, wie VMs, Storage, Cluster und Knoten, verfügen. Skyline Health für vSAN bietet auch proaktive Analysen für verbesserte Systemzustandsüberprüfungen, um sicherzustellen, dass Systeme stabil und zuverlässig bleiben.

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