Definition

VNC (Virtual Network Computing)

Mitarbeiter: Margaret Rouse

Virtual Network Computing (VNC) ist eine Remote-Control-Software, die es ermöglicht, einen anderen Rechner über eine Netzwerkverbindung zu steuern. Dabei werden Tastendrücke und Mausklicks von einem Computer zum anderen übertragen, so dass Mitarbeiter des technischen Supports auf einen Desktop-PC, Server oder ein anderes Gerät im Netzwerk zugreifen können, ohne dazu physischen Zugang haben zu müssen.

VNC funktioniert nach dem Client-Server-Modell: Ein VNC-Viewer (oder Client) wird auf dem lokalen Computer installiert und verbindet sich mit der Serverkomponente, die auf dem Remote-Computer installiert werden muss. Der Server überträgt ein Duplikat der Bildschirmanzeige des Remote-Computers an den Viewer. Er interpretiert darüber hinaus Befehle, die vom Viewer kommen, und führt sie auf dem Remote-Rechner aus.

VNC ist durch das Remote Framebuffer Protocol plattformunabhängig und auf diese Weise mit jedem Betriebssystem kompatibel. Die betreffenden Computer müssen als Netzwerkprotokoll TCP/IP verwenden und bestimmte Ports geöffnet haben, so dass der Traffic von den IP-Adressen der Geräte, die eine Verbindung aufbauen müssen, zugelassen wird.

VNC wurde in den AT&T Laboratories entwickelt. Der ursprüngliche VNC-Quellcode ist Open Source und steht unter der GNU General Public License, andere Varianten sind ebenfalls als kommerzielle Produkte verfügbar.

Es gibt eine Vielzahl von VNC-Implementierungen für alle gängigen Betriebssysteme. Zu den bekanntesten zählen RealVNC, TightVNC und UltraVNC.

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Diese Definition wurde zuletzt im August 2015 aktualisiert

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