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IBM präsentiert Spectrum Fusion und Hardware-Updates

IBM Spectrum Fusion soll Container-natives Software-Defined Storage bieten, während die Updates für Elastic Storage System sowie ein neues Modell mehr Leistung versprechen.

IBM stellt heute wichtige Updates und ein neues Modell der Elastic Storage Systems vor sowie eine Container-native Software-Defined Storage-Lösung – Spectrum Fusion - , die allerdings erst in der zweiten Jahreshälfte 2021 erhältlich sein wird. Die Neuerungen sollen Anwendern mehr Auswahl für Hybrid-Cloud-Umgebungen sowie mehr Flexibilität in hyperkonvergenten Infrastrukturen (HCI).

Elastic Storage Systems erhält neues Modell und Leistungs-Updates

Das neue Modell der Elastic-Storage-Systems-Familie ist das ESS 3200, ein Speicher mit einem zwei Höheneinheiten messenden Chassis, 24 Laufwerken und einer Speicherkapazität von bis zu 367 Terabyte. Laut Hersteller bietet es einen Datensuchsatz von 80 GB/s, was der doppelten Leseleistung des Vorgängermodells – ESS 3000 – entspricht. Das System integriert 8 InfiniBand HDR-200 oder Ethernet-100 Ports, um diese Art Datendurchsatz und geringe Latenz zu gewährleisten. Zusätzlich zum neuen System spendierte der Anbieter seinem ESS 5000 ein Update, das 10 Prozent mehr Speicherdichte – also insgesamt 15,2 Petabyte – bereitstellt.

Beise Systeme verfügen über containerisierte Systemsoftware und Unterstützung für Red Hat OpenShift und Kubernetes Container Storage Interface (CSI), CSI-Snapshots und -Klone, Red Hat Ansible, Windows, Linux und Bare Metal-Umgebungen. Dies soll optimierte und containerisierte Bereitstellungsfunktionen ermöglichen. Red Hat Ansible sorgt wiederum für die Automatisierung dieser Funktionen. Zum Ausstattungsumfang der Modelle gehört ebenso Spectrum Scale.

Darüber hinaus arbeiten das 3200 und 5000 auch mit Cloud Pak for Data Dies ist eine vollständig containerisierten Plattform für integrierte Daten- und KI-Services, für die Integration mit Watson Knowledge Catalog (WKC) und Db2. WKC ist ein Cloud-basiertes Metadaten-Repository für Unternehmen, das Informationen für KI, maschinelles Lernen und Deep Learning aktiviert. Darüber hinaus sind die Systeme in Cloud Satellite integriert. Wie viele andere Speicherhersteller auch, will IBM verstärkt flexible und skalierbare Lösungen bieten, die Core-Edge-Umgebungen adressieren.

Preise waren bei Redaktionsschluss nicht verfügbar.

Spectrum Fusion

Spectrum Fusion soll Software-Defined Storage (SDS) bereitstellen und in der zweiten Jahreshälfte als Appliance verfügbar sein. Sie ist Container native und vereint das parallele File-System Spectruum Scale des Herstellers mit einem spezifischen Erasure Coding, was schnelleren Datenzugriff auch in Umgebungen mit zentralem Rechenzentrum und/oder Edge-Bereichen und in hybriden Clouds ermöglicht. Fusion soll containerisierte Workloads unterstützen, die Daten aus unterschiedlichen Quellen beziehen, beispielsweise aus NFS- oder S3-Storage. Eine GPU Integration für KI-Workloads ist ebenfalls vorgesehen.

Die erste Version von Spectrum Fusion soll als HCI-System erhältlich sein und Storage und Networking vereinen. Eine Integration von Red Hat OpenShift ist ebenso geplant. Erst für Anfang 2022 kündigt der Hersteller eine reine Softwareversion dieser Lösung an. Insgesamt soll die Lösung das Auffinden von Daten beschleunigen und ein unnötiges Vorhalten zahlloser Kopien verhindern. Dafür werden Verwaltungsfunktionen und KI-Algorithmen optimiert. Auch Fusion wird in Cloud Satellite integriert, damit Anwender Cloud-Services am Edge verwalten können. Für das Management multipler OpenShift-Cluster verfügt die Lösung dann über Red Hat Advanced Cluster Manager (ACM). Detaillierte Veröffentlichungs- und Preisdetails liegen hier noch nicht vor.

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