Definition

Power over Ethernet (PoE)

Mitarbeiter: Kurt Schmidt

Power over Ethernet (kurz PoE) beschreibt eine Funktion von kabelgebundenen Ethernet-basierten LANs (Local Area Network) mit der sich neben Daten auch Strom übertragen lässt. Werden Endgeräte darüber betrieben, verringert dies die Anzahl der notwendigen zu verlegenden Kabel. Die Vorteile liegen auf der Hand: Geringere Kosten, kürzere Ausfallzeiten, vereinfachte Verwaltung und flexiblere Aufstellmöglichkeiten.

Damit PoE funktioniert, muss die elektrische Spannung von der zentralen Verteilstelle zum Endpunkt übertragen werden. Dabei dürfen sich Datensignal und Spannungsversorgung nicht vermischen. Die Spannung wir über einen sogenannten Injector eingespeist. Wenn das Gerät am anderen Ende der Verbindung PoE-kompatibel ist, sollte es ohne Probleme funktionieren. Falls das Gerät nicht mit Power over Ethernet arbeiten kann, muss eine Komponente namens „Picker“ oder „Tap“ installiert werden, diese „filtert“ die Spannungsversorgung heraus und stellt sie „normal“ zur Verfügung.

Um Schäden an den Geräten zu vermeiden, verfügen die meisten PoE-Systeme über ausgefeilte Schutzfunktionen. Diese schalten den Strom normalerweise ab, wenn zu viel Spannung übertragen oder ein Kurzschluss erkannt wird.

Diese Definition wurde zuletzt im Juni 2014 aktualisiert

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