Definition

Lokaler Gruppenrichtlinien-Editor

Der lokale Gruppenrichtlinien-Editor ist ein Microsoft Management Console (MMC) -Snap-in, das eine Benutzeroberfläche bietet, um lokale Gruppenrichtlinienobjekte (GPOs) zu verwalten. Genauer gesagt bietet das Snap-In die Möglichkeit, Einstellungen vorzunehmen, die nur für den lokalen Computer mit Windows gelten.

Mit lokalen Gruppenrichtlinien-Editoren kann ein Administrator lokale Gruppenrichtlinieneinstellungen bearbeiten, Computer- oder Benutzereinstellungen in lokalen Gruppenrichtlinien deaktivieren und Skripte für bestimmte Aufgaben hinterlegen, wie zum Beispiel das An- und Abmelden von Benutzern oder das Starten und Herunterfahren des Computers. Auch eine Kombination ist möglich. Der lokale Gruppenrichtlinien-Editor kann in allen Windows-Server-Versionen seit Windows Server 2008 und neuer verwendet werden. Auch auf lokalen Rechnern mit Windows 8/8.1 lässt sich der Editor verwenden. Der lokale Gruppenrichtlinien-Editor ist nicht auf Windows Home-Editionen erhältlich.

Um den lokalen Gruppenrichtlinien-Editor zu starten, gehen Sie folgendermaßen vor:

1.       Klicken Sie auf Start;

2.       Geben Sie gpedit.msc  ein;

3.       Drücken Sie die Eingabetaste.

Diese Definition wurde zuletzt im August 2014 aktualisiert

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