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Drei Probleme von Microsoft Outlook 2010 – und wie Sie sie lösen

Outlook 2010 macht im Alltag oft Ärger. Diese Tipps stellen drei häufige Probleme von Outlook 2010 vor und zeigen, wie sie gelöst werden können.

Da noch viele Unternehmen Microsoft Exchange 2010 und Outlook 2010 verwenden, fragen mich viele Leser häufig nach meiner Meinung zu verschiedenen problematischen Support-Themen. In einigen Fällen kommen diese Fragen von Lesern, die nicht mit Outlook 2010 vertraut sind. Andere Fragen sind das Ergebnis eines Outlook-Upgrades. Diese Tipps beantworten die drei am häufigsten genannten Probleme zu Outlook 2010.

1. Jede eingehende E-Mail kommt vom Microsoft Exchange Server

Eine sehr oft genanntes Problem beim Outlook 2010 Upgrade ist, dass alle eingehenden E-Mails vom Microsoft Exchange Server zu kommen scheinen, und nicht, wie man normalerweise erwarten müsste, von den tatsächlichen Absendern. Dieses Problem stellt sich, wenn das Profil eines Benutzers mehrere E-Mail-Adressen enthält.

Um dies zu beheben, müssen Sie den angezeigten Namen für das Benutzerkonto ändern. Öffnen Sie die Windows-Systemsteuerung und rufen Sie die E-Mail-Option auf, die sich meistens in der Registerkarte Benutzerkonto befindet.

Öffnen Sie das E-Mail-Applet und klicken Sie auf Profile anzeigen. Wählen Sie das Benutzerprofil, das Sie reparieren möchten, klicken Sie auf Eigenschaft und dann E-Mail-Konto. Wählen Sie das problematische Konto, klicken Sie auf Ändern, und dann auf Erweiterte Einstellungen. Auf dem nächsten Bildschirm können Sie den angezeigten Namen für das Konto ändern. Nachdem Sie den Namen geändert haben klicken Sie auf OK.

2. Benutzer haben Schwierigkeiten, Outlook 2010 zu durchsuchen

Zum Verwalten von Nachrichten und Kontakten und für das Suchen verlassen sich Exchange Benutzer in der Regel auf die in Outlook 2010 integrierten Suchfunktionen.

Doch die Suche funktioniert oft nicht und gibt keine Ergebnisse zurück. Der Auslöser dafür scheint häufig die Suche nach Kontakten mit Hilfe des Outlook Social Connectors zu sein. Dazu muss man wissen: Die Suchfunktion von Outlook 2010 basiert auf einer Windows-Komponente, die als Windows Search bekannt ist. Um eine Suche erfolgreich auszuführen muss diese Funktion aktiviert sein.

Um Windows Search in Windows 7 zu aktivieren, öffnen Sie die Systemsteuerung und klicken Sie auf Programme und Windows-Features aktivieren oder deaktivieren.

Windows wird dann eine Liste der Funktionen des Betriebssystems anzeigen. Wählen Sie die Box, die der Windows-Suche entspricht, und klicken Sie auf OK. Beachten Sie dabei: Es könnte einige Zeit dauern, bis die Indizierung nach der Aktivierung von Windows Search beendet ist. Sie müssen zudem Outlook neu starten.

Eine Outlook 2010 Suche kann auch fehlschlagen, wenn ein Benutzer viele Berechtigungen hat. Dies ist zwar eine weniger häufige Ursache, tritt aber trotzdem gelegentlich auf. Das Problem stellt sich besonders dann, wenn ein Benutzer Outlook mit Administrator-Berechtigung verwendet. Normale Nutzer sollten diese Berechtigungsstufe nicht haben.

3. Das Upgrade auf Outlook 2010 löscht die Daten von Windows Mobilgeräten

Ein Upgrade auf die 64-Bit-Version von Outlook 2010 kappt oft die Partnerschaft mit Windows Mobilgeräten, die mit dem Desktop-PC synchronisiert werden. Das bedeutet: Mails, Kontakte und Kalendereinträge werden vom Gerät gelöscht.

Obgleich die Desktop-Synchronisation damit als potenzielles Sicherheitsrisiko einzustufen ist, hat Microsoft bislang keine Pläne veröffentlicht, dieses Problem zu beheben. Microsoft arbeitet derzeit daran, ausschließlich mobile und Wi-Fi-Synchronisierung für Exchange-Postfachdaten zu erlauben.

Wenn ein Update auf Outlook 2010 die Daten Ihres Windows-Smartphones gelöscht hat, deinstallieren Sie die 64-Bit-Version von Outlook 2010 und installieren die 32-Bit-Version. Die Installation der 32-Bit-Version wird die Daten wiederherzustellen. Ich empfehle auch die Umstellung auf ActiveSync, um Windows Mobilgeräte mit Exchange-Postfächern zu synchronisieren.

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