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IT-Prioritäten 2019: Budgets und Pläne für die DACH-Region

Auch für das Jahr 2019 hat TechTarget bei IT-Verantwortlichen erfragt, wie Ihre Investitionspläne und Strategien aussehen. Die IT-Budgets und der Optimismus für 2019 sind hoch.

Die weltweite Umfrage IT Priorities 2019 von TechTarget wurde im November und Dezember 2018 durchgeführt. In der EMEA-Region nahmen daran über 1100 IT-Verantwortliche teil, 231 davon aus der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz).

In Sachen IT-Budget ist bei den DACH-Entscheidern der Optimismus groß, denn 78 Prozent der Befragten wollen im Jahr 2019 mit höheren Ausgaben ins Rennen gehen. Für das Jahr 2018 hatten nur 46 Prozent mit höheren Budgets gerechnet, 2017 waren es nur knapp 35 Prozent. Dementsprechend ist 2019 mit nur 5 Prozent auch der Anteil der IT-Verantwortlichen niedriger, die pessimistisch in die Zukunft ihrer IT-Budgets blicken und einen Rückgang befürchten.

Auch in Frankreich und Großbritannien sind die IT-Profis zu jeweils 67 Prozent davon überzeugt, dass sie 2019 ein höheres IT-Budget haben als im Vorjahr.

78 Prozent der Befragten rechnen 2019 mit einem höheren IT-Budget.
Abbildung 1: 78 Prozent der Befragten rechnen 2019 mit einem höheren IT-Budget.

Und in welchen Bereichen wollen die IT-Entscheider im Jahr 2019 ihr Budget erhöhen? Am meisten Geld beanspruchen hier die Software und Cloud-Services (48 und 47 Prozent), aber auch der Bereich IT-Sicherheit (39 Prozent) setzt sich noch deutlich von den restlichen Investitionen ab. In England legt man ebenfalls Wert auf Cloud-Services (49 Prozent), aber auf Platz zwei folgt hier schon mehr Geld für IT-Personal (41 Prozent), gefolgt von Software (39 Prozent). In Deutschland wollen 29 Prozent mehr Geld für Personal bereitstellen (Platz 4). Ganz anders sieht man es in Frankreich, höhere Kosten für Personal kommen nur für 10 Prozent der Teilnehmer in Frage (Platz 11). Dafür hat die IT-Sicherheit auf Platz 1 mit 43 Prozent einen höheren Stellenwert. Software (43 Prozent) und Cloud-Services (40 Prozent) folgen dann auf den Plätzen 2 und 3.

IT-Automation hat 2019 die höchste Priorität für die Unternehmen, dicht gefolgt von der Cloud.
Abbildung 2: Investitionen in Software und Cloud-Services haben die höchste Priorität.

Die Budget-Pläne sind damit geklärt, wie sieht es aber mit der generellen IT-Strategie für das Jahr 2019 aus? Welche Initiativen wollen die Unternehmen umsetzen? Auf Platz 1 hat sich in diesem Jahr die IT-Automation geschoben (39 Prozent). Zu den drei Topthemen gehören aber auch die Cloud (37 Prozent) und Business-Applikationen (32 Prozent). Das passt dann auch gut zu den geplanten höheren Ausgaben für Software und Cloud-Services (Abbildung 2).

IT-Automation hat 2019 die höchste Priorität für die Unternehmen, dicht gefolgt von der Cloud.
Abbildung 3: IT-Automation hat als Projekt 2019 die höchste Priorität für die Unternehmen, dicht gefolgt von der Cloud.

Trendthemen wie künstliche Intelligenz/maschinelles Lernen (22 Prozent), Blockchain (16 Prozent) und DevOps (14 Prozent) landen im Mittelfeld. Pläne für Edge Computing haben dagegen erst 11 Prozent. Hier unterscheiden sich die Vorhaben der der DACH-Befragten kaum von denen im gesamten EMEA-Bereich.

Über die IT-Priorities 2019

Für die DACH-Umfrage wurden per Online-Fragebogen 231 IT-Profis aus Deutschland, Österreich und Schweiz befragt. Fast die Hälfte (49 Prozent) davon arbeitet in Unternehmen mit weniger als 100 Mitarbeitern. Neun Prozent sind in großen Firmen mit 1000 bis 4999 Beschäftigten tätig. 19 Prozent sind in Konzernen mit über 5000 Mitarbeitern beschäftigt.

231 IT-Verantwortliche nahmen insgesamt an der Umfrage zu ihren IT-Prioritäten 2019 teil.
Abbildung 4: 231 IT-Verantwortliche nahmen insgesamt an der Umfrage zu ihren IT-Prioritäten 2019 teil.

Aus dem Managementbereich (Mid-Level IT Manager, CIO/CTO/Vice President sowie Director/Senior Manager) kommt mit insgesamt 48 Prozent rund die Hälfte der Befragten. Weitere 31 Prozent sind direkt dem IT-Personal zuzuordnen.

Eventuelle Abweichungen von den 100 Prozent für den Gesamtwert in den Diagrammen rühren von Rundungen her. Bei einigen Fragen waren außerdem Mehrfachnennungen möglich.

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