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IT-Prioritäten 2019: Netzwerk- und Mobile-Pläne

Im Netzwerkbereich gibt es üblicherweise kaum dramatische Kursänderungen. Das wird auch 2019 so sein, aber es tut sich Neues. Bei Mobile ist das Gerätemanagement stark gefragt.

Innerhalb der weltweiten Umfrage IT Priorities 2019 wurden im November und Dezember 2018 auch die Pläne der IT-Verantwortlichen im Netzwerkbereich abgefragt. Für die DACH-Region ergab sich ein teilweise vertrautes Bild, aber sind auch deutliche Änderungen zu den Vorjahren erkennbar.

Wie schon 2016, 2017 und 2018 landet das Thema Netzwerkmanagement und -Monitoring in den Top 3. Für das Jahr 2019 genießt es sogar die höchste Priorität und löst damit VPN/NAC ab, das auf Platz 3 liegt. Den zweiten Platz erreicht 2019 allerdings zum ersten Mal das Thema Netzwerkanalyse. Auch die IoT-Infrastruktur kommt erstmals auf einen bemerkenswerten vierten Platz. Rund ein Viertel der Befragten wollen in diesem Bereich investieren, 2018 waren es noch deutlich unter zehn Prozent.

Netzwerkmanagement und -Monitoring ist die Top-Initiative im Jahr 2019. Die IoT-Infrastruktur hat sich im Vergleich zu den Vorjahren weit nach oben geschoben.
Abbildung 1: Netzwerkmanagement und -Monitoring ist die Top-Initiative im Jahr 2019. Die IoT-Infrastruktur hat sich im Vergleich zu den Vorjahren weit nach oben geschoben.

Im europäischen Vergleich ergibt sich bei den Netzwerkinitiativen ein anderes Bild. In Frankreich haben Projekte für die Anbindung an die Cloud die höchste Priorität (29 Prozent), in Großbritannien kommt das Thema mit 24 Prozent noch auf den vierten Platz.

Das Gerätemanagement liegt auf Platz 2 und 3 und ist daher 2019 im Hauptfokus, auch wenn Identity Management, SSO und Multifaktor-Authentifizierung der Spitzenreiter ist.
Abbildung 2: Das Gerätemanagement liegt auf Platz 2 und 3 und ist daher 2019 im Hauptfokus, auch wenn Identity Management, SSO und Multifaktor-Authentifizierung der Spitzenreiter ist.

Bei den mobilen Projekten steht das Thema Identity Management, SSO und Multifaktor-Authentifizierung mit 47 Prozent ganz oben auf der To-do-Liste. Auf Platz 2 landet der Spitzenreiter aus den Vorjahren: die Verwaltung der mobilen Geräte mit EMM, MDM und MAM kommt auf 36 Prozent. Die Wichtigkeit dieses Punktes unterstreicht auch Platz 3, denn 30 Prozent wollen das Management auch auf andere Geräte ausweiten. Am Tabellenende landet wieder einmal die Low-Code-Entwicklung, das war auch 2018 schon so. Insgesamt unterscheidet sich die mobile IT-Strategie der DACH-Befragten kaum von der der anderen IT-Verantwortlichen in der EMEA-Region.

Eventuelle Abweichungen von den 100 Prozent für den Gesamtwert in den Diagrammen rühren von Rundungen her. Bei einigen Fragen waren außerdem Mehrfachnennungen möglich. Weitere Details zur Umfrage IT Priorities 2019 finden Sie hier.

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