Definition

High-Performance Computing (HPC)

Unter High-Performance Computing (HPC) versteht man die Nutzung paralleler Datenverarbeitung für den effizienten, zuverlässigen und schnellen Einsatz anspruchsvoller Anwendungsprogramme. Der Begriff bezieht sich insbesondere auf Systeme, die mehr als ein Teraflop oder 1012 Fließkomma-Operationen pro Sekunde bewältigen. Der Ausdruck HPC wird gelegentlich als Synonym für Supercomuting verwendet, obwohl ein Supercomputer eigentlich ein System ist, das an der oder nahe der jeweils aktuellen Obergrenze der Leistungsfähigkeit von Computern operiert. Einige Supercomputer arbeiten mehr als ein Petaflop oder 1015 Fließkomma-Operationen pro Sekunde ab.

Die üblichen Anwender von HPC-Systemen finden sich unter wissenschaftlichen Forschern, Ingenieuren und akademischen Institutionen. Einige Regierungsorganisationen, insbesondere militärische, nutzen HPC ebenfalls für komplexe Anwendungen. HPC-Systeme nutzen zusätzlich zu sogenannten Allerweltskomponenten oftmals auch maßgeschneiderte Komponenten. Angesichts stetig steigender Anforderungen an Leistung und Geschwindigkeit wird HPC absehbar für Unternehmen aller Größen interessant, insbesondere für die Verarbeitung transaktionaler Workloads und für Data Warehousing.

Diese Definition wurde zuletzt im Januar 2007 aktualisiert

Erfahren Sie mehr über Data-Center-Infrastruktur

- GOOGLE-ANZEIGEN

File Extensions and File Formats

Powered by:

ComputerWeekly.de

Close