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Die Cyberangriffe der KW25/2026 im Überblick

Wie ist die aktuelle Situation in Sachen Cyberattacken? Wir liefern Ihnen einen wöchentlichen Überblick, über Cyberangriffe, die in den Medien weltweit besprochen wurden.

Willkommen zur aktuellen Ausgabe von Cyberhebdo, der wöchentlichen Presseschau rund um das Thema Cyberangriffe. Wir haben nachfolgend eine Auswahl von Cyberangriffen zusammengestellt, die in den Medien verschiedener Länder erwähnt wurden. Der Überblick ausschließlich auf relevante Cyberangriffe und schließt dabei DDoS-Attacken sowie die bloße Verunstaltung von Websites (Defacement) aus. Im Fokus stehen stattdessen gezielte Angriffe, die Unternehmen, Behörden oder kritische Infrastrukturen nachhaltig beeinträchtigen können. Die folgende Übersicht bietet einen kompakten Einblick in die wichtigsten Vorfälle der vergangenen Woche ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

11.06.2026, Prince George County, (USA).  Das County of Prince George in Virginia war Opfer eines Sicherheitsvorfalls, der ab dem 11. Juni 2026 sein Informationssystem störte. Der Angriff beeinträchtigte die Telefon-, Internet- und Online-Zahlungsdienste, während der 911-Notruf weiterhin verfügbar blieb. Die meisten Systeme wurden wiederhergestellt. Das Ransomware-Gruppe RansomHouse hatte das County auf seiner Leaks-Seite aufgenommen und behauptete, die Systeme seien am 10. Juni verschlüsselt worden. Der Landkreis bestätigte weder einen Datendiebstahl noch Ransomware oder Lösegeldforderung. Quelle

11.06.2026, Kredietbank Limburg, (Niederlande). Die Kredietbank Limburg war einem digitalen Angriff ausgesetzt. Die Bank erklärte, dass die Folgen dieser Cyberangriffe begrenzt geblieben sind und die Schäden gering sind. Weitere Angaben zur Natur des Angriffs oder den Umfang der Schäden wurden nicht gemacht. Quelle

15.06.2026, Rechnungshof Senegal, (Senegal). Der Rechnungshof des Senegal erlitt am 15. Juni 2026 eine schwerwiegende technische Störung seiner Informationssysteme. Die Ursache der Störung wurde nicht erläutert. Dieser Vorfall ist Teil einer Serie von Angriffen, die die finanziellen und strategischen Verwaltungen des Landes zielten, einschließlich der Dgid, der Daf und des öffentlichen Schatzamts. Die Experten betonen die Dringlichkeit, die nationale Cybersicherheit zu verstärken. Quelle

15.06.2026, Ciudad Real, (Spanien). Die Stadtverwaltung Ciudad Real hat über einen Cybersecurity-Vorfall informiert, der die Management-Plattform der Umweltzone betraf. Die Plattform wurde vorübergehend ausgesetzt, um die Untersuchung des Vorfalls zu ermöglichen. Die Stadtverwaltung hat die Passwörter der Benutzer geändert und bestimmte Funktionen als präventive Maßnahmen eingeschränkt. Es wurde versprochen, weitere detaillierte Informationen zu liefern, sobald die Untersuchung abgeschlossen ist. Quelle

16.06.2026, Norsk Tjenestemannslag, (Norwegen). Der norwegische Beamtenverband Norsk Tjenestemannslag (NTL) war am 16. Juni Opfer einer Ransomware-Cyberangriffe, der auf die zentralen Computersysteme zielte. Die Angreifer hätten Zugang zu sensiblen und personenbezogenen Daten gehabt. Die Organisation, die über 59.000 Mitglieder zählt und zu den größten Gewerkschaften des Landes gehört, arbeitet an der Wiederherstellung ihrer Systeme. Quelle

17.06.2026, Mount Royal University, (Kanada). Die Mount Royal University in Calgary war Opfer einer Cyberangriffe, der ihre Systeme beeinträchtigte. Der Angriff machte die Haupt-Website der Universität sowie verschiedene Online-Dienste, einschließlich MyMRU und den Campus-Internetzugang, unzugänglich. Die Universität hat externe Cybersicherheitsexperten hinzugezogen, um eine Untersuchung durchzuführen, die noch in den Anfängen steckt. Bislang ist nicht bekannt, ob personenbezogene Daten kompromittiert wurden. Quelle

18.06.2026, Stadt Oranienburg, (Deutschland). Die Stadt Oranienburg deaktivierte vorübergehend ihr Verwaltungsnetzwerk präventiv. Diese präventive Maßnahme wurde nach einer Warnung des Cert Brandenburg ergriffen. Die effektive Kompromittierung des Netzwerks wurde nicht festgestellt. Die Verwaltungsdienstleistungen waren eingeschränkt verfügbar, und die Bewohner mussten die Stadtverwaltung telefonisch kontaktieren. Quelle

Novo Nordisk angegriffen

Das Pharmaunternehmen Novo Nordisk ist Ziel eines ausgeklügelten Cyberangriffs durch die Ransomware-Gruppe FulcrumSec geworden. Die Hacker sollen angeblich über zwei Monate Zugang zum internen Netzwerk des Unternehmens gehabt haben. Sie behaupten etwa 1,3 TByte sensibler Daten erfolgreich extrahiert zu haben, darunter rund 700.000 Dateien.

Nach Angaben des Unternehmens sei ein unbefugter Zugriff auf eine begrenzte Anzahl Systeme erfolgt. Es seien bestimmte nicht öffentliche Daten nach außen kopiert worden, darunter Informationen aus klinischen Studien. Die betroffenen Patientendaten seien pseudonymisiert.

FulcrumSec forderte nach eigenen Angaben zunächst 25 Millionen US-Dollar Lösegeld und drohte, die sensiblen Daten freizugeben, als ihre Forderung abgelehnt wurde. Die Ermittlungen dauern an und Novo Nordisk machte zur Darstellung der Angreifer keine Angaben.

Dieser Vorfall wurde kürzlich in mindestens 40 Artikeln erwähnt. Hier ist einer der neuesten Artikel zu diesem Vorfall.

Presseschau, teilweise mit Hilfe von generativer KI erstellt und von der Redaktion geprüft. Cyberhebdo wurde von unseren französischen Kollegen von LeMagIT entwickelt.

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