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Boomi World 2026: Neue strategische Partnerschaften
Kontextbezogene KI-Agenten effektiv nutzbar machen, das ist das Ziel der Partnerschaften von Boomi, ServiceNow und Red Hat, die auf der Boomi World vorgestellt wurden.
Vom 11. Bis 14. Mai 2026 fand die Hausmesse Boomi World in Chicago statt. Dabei fokussiert sich die jährliche Messe stark auf die Nutzbarmachung von Daten, das Auflösen von Silos sowie die Operationalisierung von KI-Agenten. Es wird versucht, diese Daten zu aktivieren, um anschließend künstliche Intelligenz (KI) sowie Business Intelligence (BI) zu bereichern. Steve Lucas, der CEO von Boomi beschreibt die Notwendigkeit dafür: „Daten sind nur dann wertvoll, wenn sie aktiviert werden.“.
Boomi Connector für ServiceNow
Die auf der Veranstaltung angekündigte Partnerschaft mit ServiceNow, einer Cloud-basierten ITSM- sowie -ESM-Plattform (Enterprise Service Management), soll den steigenden Bedarf an aktivierten Daten im Enterprise-Umfeld widerspiegeln, so Boomi. Das Workflow Data Fabric, die Datengrundlage der ServiceNow Produkte, integriert künftig einen Boomi Connector. Damit sollen Datengetriebene Arbeitsabläufe mit Unterstützung von KI-Agenten ermöglicht werden. Boomi stelle dabei die Dateninfrastruktur und ermöglicht damit, nach eigenen Angaben, eine breitere Bereitstellung unternehmensrelevanter Informationen.
Aufseiten Boomis übernimmt der Boomi Data Hub diese Rolle als zentrale Daten-Management-Plattform. Er aggregiere Daten über unterschiedliche Unternehmenssysteme hinweg und verknüpfe diese außerhalb der ServiceNow-Umgebung. Nach Angaben der Hersteller profitieren beide Seiten dadurch von einer erweiterten Datengrundlage. Dadurch können KI-Agenten von Boomi auch auf Objekte innerhalb von ServiceNow zugreifen, etwa ITSM-Tickets, ohne dass die Datenhaltung vollständig in eine Plattform verlagert werden muss.
Bereitstellung auf OpenShift AI
Zusätzlich kündigt Boomi eine Zusammenarbeit mit Red Hat an. Im Fokus steht die Bereitstellung von KI-Workloads auf Basis von Red Hat OpenShift AI. Die Kubernetes-native Plattform soll die Entwicklung, den Betrieb und die Skalierung von KI-Agenten vereinfachen und über verschiedene Infrastrukturen hinweg konsistent machen.
Damit positioniert sich Boomi für den Einsatz in unterschiedlichen Betriebsmodellen, von On Premises über Public Cloud bis hin zu hybriden oder Multi-Cloud Umgebungen. Unternehmen sollen so mehr Kontrolle über ihre Daten behalten und gleichzeitig KI-Anwendungen flexibel integrieren können.