Definition

Puppet

Puppet ist ein Werkzeug für das Systems Management auf Open Source Basis. Puppet soll das Configuration Management zentralisieren und automatisieren. Das Configuration Management beschreibt den Zustand der Hardware und Software im Unternehmen und erstellt dazu Berichte.

Puppet besteht aus zwei Schichten: Die Konfigurationssprache beschreibt, wie die Hosts und Services aussehen müssten. Die Abstraktionsschicht erlaubt es dem Administrator, die Konfiguration auf unterschiedlichen Unix- und Linux-Plattformen zu implementieren. Der Administrator kann anschließend die Konfiguation eines Services als Policy festlegen, die Puppet überwacht und erzwingt.

Puppet ist in Ruby geschrieben, nutzt aber eine eigene domänenspezifische Sprache (domain-specific language, DSL) für das Erstellen und Verwalten von Modulen. Diese DSL ist deklarativ und nutzt innerhalb ihrer Manifeste (Module) Ressourcen und Klassen, um Zustände zu definieren. Puppets eigene DSL gilt als relativ einfach zu lernen und bietet eingebaute Funktionen zur Code-Überprüfung. Die DSL ist zudem an das REST-Protokoll gekoppelt.

Puppet unterliegt der GNU General Public License (GPL).  Die Software wird in vielen großen Unternehmen eingesetzt, wie Twitter, Red Hat und Oracle.  

Folgen Sie SearchStorage.de auch auf Twitter, Google+, Xing und Facebook!

Diese Definition wurde zuletzt im November 2016 aktualisiert

Nächste Schritte

Überblick über das Konfigurations-Management mit Puppet

Die Rolle von Puppet in Red-Hat-Umgebungen nach der Ansible-Übernahme

Erfahren Sie mehr über Storage Management

- GOOGLE-ANZEIGEN

File Extensions and File Formats

ComputerWeekly.de

Close