Definition

Product Lifecycle Management (PLM)

Product Lifecycle Management (PLM) ist ein systematischer Ansatz, um die verschiedenen Übergänge, denen ein Produkt während seines Lebenszyklus unterworfen ist, zu verwalten - angefangen von Design und Entwicklung bis hin zu seiner Ausmusterung oder Entsorgung. Im Deutschen wird PLM gelegentlich auch mit "Produktlebenszyklusmanagement" wiedergegeben.

PLM ist ein Begriff, der eng verknüpft ist mit der Herstellung von Waren, aber die Managementstruktur lässt sich auch für Softwareentwicklung und Service-Bereitstellung nutzen. In der Regel gliedert sich PLM in folgende Phasen:

  • Beginning of Life (BOL) - beinhaltet die Entwicklung neuer Produkte und Designprozesse;
  • Middle of Life (MOL) - umfasst die Zusammenarbeit mit Lieferanten, das Produktinformationsmanagement (PIM) und Garantiemanagement;
  • End of Life (EOL) - enthält Strategien für die Entsorgung, Einstellung oder das Recycling von Produkten.

Eine PLM-Software kann eine Firma dabei unterstützen, den Lebenszyklus ihrer Produkte zu verwalten, indem sie für alle Informationen, die ein Produkt betreffen, ein Data Warehouse bereitstellt. Mithilfe einer PLM-Software kann man die Verwaltung von produktbezogenen Daten automatisieren und die Daten in andere Geschäftsprozesse, zum Beispiel Enterprise Resource Planning (ERP) und Manufacturing Execution Systems (MES), integrieren. Das Ziel von PLM besteht darin, Abfall zu vermeiden und die Effizienz zu verbessern. PLM gilt als integraler Bestandteil von Lean Production.

Diese Definition wurde zuletzt im April 2015 aktualisiert

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