Definition

Mobile Information Management (MIM)

Mitarbeiter: Colin Steele und Craig Mathias

Mobiles Informationsmanagement (MIM) ist eine geräteunabhängige Sicherheitsstrategie. Die Idee hinter MIM ist, dass der Schutz von Unternehmensinformationen der Schlüssel zu einem erfolgreichen mobilen Betrieb ist. MIM schafft eine sichere Sandbox um sensible Daten, die verschlüsselt bleibt und nur zugelassenen Anwendungen den Zugriff oder die Übertragung erlaubt.

Trotz seiner vielversprechenden Eigenschaften steht das mobile Informationsmanagement auf dem Markt für Enterprise Mobility Management (EMM) vor erheblichen Hindernissen. Die größte Hürde hat mit der Integration zu tun; MIM-Anbieter müssen Standards oder Partnerschaften mit Herstellern und Entwicklern entwickeln, damit ihre Geräte und Apps die auf den Daten platzierten Schutzmaßnahmen lesen und verarbeiten können.

MIM wird bei Sicherheitsdiskussionen oft im Zusammenhang mit MDM (Mobile Device Management) und MAM (Mobile Application Management) erwähnt. MDM konzentriert sich auf das Aktivieren und das Bereitstellen mobiler Geräte. MAM ist hingegen für das Ausliefern der Software, die Lizenzen, die Konfiguration, die Wartung, das Durchsetzen der Richtlinien und das Überwachen der Nutzung zuständig.

Die Überlappung zwischen MDM, MAM und MIM ist eigentlich recht gering. Dennoch sind Tests erforderlich, um sicherzustellen, dass sich die verschiedenen Produkte nicht gegenseitig auf die Füße treten. Das Kernproblem liegt im Overhead der Managementsysteme: Da jede Managementoption eine eigene Konsole hat, gibt es hier die größte Überschneidung in der Funktionalität.

Diese Definition wurde zuletzt im Januar 2020 aktualisiert

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