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Diese potentiellen Schwächen schränken Komprimierung ein

Komprimierung ist eine bewährte und einfache Technologie. Sie hat allerdings einige potentielle Schwachpunkte, die Sie bei Ihrer Arbeit beachten sollten.

Datenkomprimierung gibt es schon seit den 80er-Jahren. Sie wird heute noch verwendet, weil sie einfach und effektiv ist. Sie funktioniert durch das Ersetzen langer, wiederholendender  Datenstränge durch kurze. Nach einer Komprimierung belegt eine Datei wesentlich weniger Speicherplatz als zuvor.

Obwohl die Datenkomprimierungstechnologie gut funktioniert, hat sie doch einige Nachteile. Erstens kann eine Datei nur komprimiert werden, wenn sie wiederholende Datenstränge enthält.

Ein Problem ist nun, dass viele heutige Dateitypen bereits komprimiert sind. Komprimierte Medien sind etwa einige Videodaten oder Bilder im JPEG-Format. Solche Daten enthalten wenig Redundanz und können schwer noch weiter komprimiert werden.

Ein weiterer Nachteil ist es, dass Komprimierung den Prozessor stark belastet. Immerhin gibt es heute Offloading-Technologien, die die Komprimierungsarbeit in das Netzwerk auslagert. CPU-Zyklen werden für den Prozess der Überprüfung der Daten für redundante Bit-Muster verbraucht.

In den meisten Fällen ist die Prozessorbelastung kein großes Problem. Aber sie sollte berücksichtigt werden, wenn die CPU ohnehin ausgelastet ist. Das gilt besonders für nichtredundante Daten, die kaum komprimiert werden können und CPU-Zyklen verschwendet werden.

Achten Sie zudem auf mögliche Datenverluste. Die Datenkomprimierungstechnologie entfernt im Endeffekt gute Daten aus einer Datei und ersetzt sie durch einen Marker. Auch dies ist meistens kein Problem. Aber die Entfernung guter Daten erhöht die Gefahr, dass Daten korrumpiert werden. Ein kleiner Plattenfehler, der eine nicht komprimierte Datei kaum beeinträchtigt, kann dazu führen, dass eine komprimierte Datei unlesbar wird. 

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Artikel wurde zuletzt im Dezember 2017 aktualisiert

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