Windows 10: Unternehmen und die neue App-Plattform von Universal Apps

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Entwicklung von Universal Apps mit Visual Studio 2015

Eine existierende App auf die Universal-App-Plattform zu portieren dürfte mit erheblichem Aufwand verbunden sein, da die gesamte Benutzeroberfläche komplett neu entwickelt werden muss. Durch den Einsatz neuer Schaltflächen und inkompatibler Elemente gilt dies sogar dann, wenn bereits XAML verwendet wurde.

Zudem kann es aufgrund der App-Isolierung zu Problemen bei Anwendungen wie Microsoft Office kommen, die mit anderen Apps interagieren. Auch Datenbank-Clients müssen neu entwickelt werden, da es keine Treiber für SQL- oder Oracle-Datenbanken gibt. Der bevorzugte Ansatz bei Universal Apps ist, wie auch bereits mit Windows-8-Apps, ein webbasierter, auch wenn es durchaus eine lokale Datenbank-Engine für isolierte App-Daten gibt.

Ein weiteres Problem stellen oftmals die teilweise noch unausgereiften Framework-Libraries dar, auch wenn es hier regelmäßig große Verbesserungen gibt. Microsofts mobile Version von Office für die Windows Runtime beispielsweise dürfte langfristig in einer stärkeren Entwicklungsplattform für alle Entwickler resultieren, die mit den gleichen Tools arbeiten. In diesem Fall also C++ und XAML.

Seit der Veröffentlichung von Windows 8 macht sich Microsoft sehr ausdauernd für die neue App-Plattform stark und stellt Entwicklern nicht nur eine Basisversion seiner Entwicklungsumgebung Visual Studio 2013 kostenlos zur Verfügung, sondern auch umfangreiche kostenlose Schulungsmaterialien. Microsofts Lernplattform MVA bietet entsprechende Online-Kurse unter anderem zur Erstellung von Universal Apps mit dem Wep App Template oder mit C# und XAML.

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