Definition

Self-Service-IT (Self-Service-Cloud)

Self-Service-IT ist eine Variante der Private Cloud, bei der Mitarbeiter von Fachabteilungen eines Unternehmens Massenspeicher provisionieren und Anwendungen ohne Umweg über die IT-Abteilung selbst bereitstellen können. Mit einer Self-Service-Cloud können Anwender auf ein webbasiertes Portal zugreifen, mit dessen Hilfe sie Server anfragen und konfigurieren oder Anwendungen starten können. Die Self-Service-IT ist zudem die Grundlage der Hybrid Cloud.

Der Vorteil der Self-Service-IT liegt also darin, dass auch IT-fremde Mitarbeiter mit wenigen Klicks selbst Zugriff auf die Bereitstellung von Massenspeicher oder Applikationen erhalten, ohne dass hierfür manuelle Administrationsaufgaben seitens der IT-Abteilung anfallen. Eine Self-Service-Cloud ist in hohem Maße automatisiert, um die IT-Abteilung zu entlasten. Da die Daten in einem virtuellen Netzwerk gespeichert sind, wird die Hardware gepoolt und durch verschiedene Anwender und Fachabteilungen genutzt. Dadurch wird die Self-Service-Bereitstellung von Hardware und Services zu einer kosteneffizienten Lösung. Zusätzlich entsteht so auch eine hohe Kostentransparenz, weil jede per Self-Service bereitgestellte Ressource eindeutig einer Fachabteilung zugeordnet werden kann.

Allerdings bedarf eine Self-Service-Cloud einer umfassenden Planung, wenn alles reibungslos funktionieren soll. Da die Provisionierungsanfragen ohne manuelle Mitwirkung der IT-Abteilung abgearbeitet werden sollen, ist hierfür ein hoher Automatisierungsgrad der Private Cloud erforderlich. Zudem muss die Weboberfläche einfach zu bedienen sein, damit möglichst alle Anwender mit ihren ganz unterschiedlichen Hintergründen und Erfahrungswelten im Cloud-Bereich damit zurechtkommen.

Diese Definition wurde zuletzt im Januar 2017 aktualisiert

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