Definition

Scareware

Scareware ist eine Art Malware, die versucht ihre Opfer dazu zu bringen schädliche Software herunterzuladen oder gar zu kaufen. Scareware versucht Anwender zu irrezuführen, so werden Pop-up-Fenster generiert, die Windows-System-Meldungen täuschend ähnlichsehen. Dann wird per Softwaretools wie Antispysoftware, Firewall oder Registry-Cleaner die Behebung des angeblichen Problems versprochen.

Üblicherweise erscheinen Meldungen, dass beispielsweise eine große Anzahl von Problemen, wie infizierte Dateien, auf dem System gefunden worden sind. Der Nutzer wird dann aufgefordert die vermeintlich helfende Software zu kaufen oder zumindest herunterzuladen, um die Probleme zu beheben. Tatsächlich sind gar keine Dateien infiziert und die feilgebotene Software kann ihrerseits echte Malware enthalten.

Wenn der Nutzer auf den Betrug hereinfällt, kann dies unterschiedliche schädliche Auswirkungen haben. Häufig wird Malware nachgeladen und auf dem System installiert. Der angezeigte Dialog arbeitet oft mit einer Clickjacking-Funktion. Diese sorgt dafür, dass wenn der Anwender auf „Abbrechen“ oder das Schließen-Symbol klickt, ein Malware-Download initiiert wird. Wird die angeblich hilfreiche Software tatsächlich zum Kauf angeboten, dann ist diese Summe für nutzlose Software meist auch verloren.

Einen Schritt weiter als Scareware geht Ransomware, die häufig Dateien verschlüsselt und den Nutzer zu einer Lösegeldzahlung auffordert, um diese wieder entschlüsseln zu können. Sicherheitslösungen und Browser verfügen häufig über einen Pop-up-Schutz, so dass man diese gezielt freigeben kann.

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Diese Definition wurde zuletzt im Dezember 2016 aktualisiert

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