Definition

SFP, SFP+, SFP28, QSFP (Small Form-Factor Pluggable)

Mitarbeiter: Eric Wolff und Michael Eckert

SFP (Small Form-Factor Pluggable) ist eine Spezifikation für modulare optische und elektrische Transceiver. Diese Module sind so ausgelegt, dass sie sich mit SFF-Steckern (Small Form Factor) benutzen lassen. Sie bieten hohe Geschwindigkeiten und sind physisch kompakt. Außerdem sind sie hot-swappable, lassen sich also im laufenden Betrieb austauschen.

Von SFP-Tranceivern wird erwartet, dass sie Datengeschwindigkeiten von bis zu fünf Gigabit pro Sekunde (Gbps) oder noch mehr liefern. Weil sie SFP-Module einfach tauschen können, lassen sich elektro-optische oder Glasfaser-Netzwerke bequemer upgraden und verwalten, als das mit den herkömmlichen fest verlöteten Komponenten der Fall war. Anstatt die komplette Leiterplatte mit mehreren darauf gelöteten Funktionsgruppen zu tauschen, können Sie ein einzelnes Modul entfernen oder austauschen. Dies erleichtert eine Reparatur oder ein Upgrade ungemein. Weiterhin sind damit Kosteneinsparungen möglich. Das gilt sowohl für die Wartung als auch für Upgrades.

Mit SFP+ gibt es eine erweiterte Spezifikation, die bis zu 10 Gbit/s erlaubt. SFP28 ist als dritte Generation bis 25 Gbit/s ausgelegt. QSFP schließlich erlaubt Geschwindigkeiten von bis zu 40 Gbit/s.

Diverse Unternehmen haben sich zum Konsortium Small Form Factor Special Interest Group (kurz SFF-SIG) zusammengeschlossen. Sie unterstützen den Einsatz von SFP Transceivern. Ihre gemeinsamen Ziele bei den SFP-Modulen sind hohe Bandbreite, physisch geringe Größen und niedriges Gewicht, sowie einfaches Entfernen und Austauschen der Hardware.

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Diese Definition wurde zuletzt im Juni 2017 aktualisiert

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