Definition

Nslookup

Mitarbeiter: Ronny Smith

Nslookup ist der Name eines Programms, mit dem ein Administrator oder ein anderer Anwender den Host-Namen eingeben kann und dann dessen dazugehörige IP-Adresse erhält. Ein sogenannter Reverse Lookup ist ebenfalls möglich, um den Host-Namen zu einer bestimmten IP-Adresse zu finden.

Geben Sie zum Beispiel nslookup whatis.com ein, dann bekommen Sie als Antwort:

206.19.49.165

Wenn Sie nslookup 206.19.49.165 eingeben, dann ist die Antwort:

dsites.techtarget.com.

Nslookup schickt ein Anfragepaket für einen Domänennamen an den standardmäßigen oder wahlweise einen bestimmten DNS-Server (Domain Name System). Wohin die Anfrage geht, kommt auf das System an, das Sie verwenden. Möglicherweise antwortet der lokale DNS-Server des Service-Providers. Auch ein Zwischen-Server könnte antworten oder sogar einer der sogenannten Root-Server. Letztere sind für die gesamte Hierarchie im Domain Name System verantwortlich.

Mit nslookup whatis.com 8.8.8.8 würde die Anfrage beispielsweise über einen DNS-Server mit der IP-Adresse 8.8.8.8 von Google erfolgen.

Nslookup unter Windows 10.

Verwenden Sie die Linux-Version oder eine andere Variante von Nslookup, dann können Sie noch zusätzliche Informationen abrufen, die im Zusammenhang mit dem Host-Namen oder der IP-Adresse stehen. Dazu gehören zum Beispiel die dazugehörigen Mail Services. Nslookup ist in einigen Unix-basierten Betriebssystemen enthalten, sowie in neueren Windows-Systemen. Ab Windows XP können Sie den Befehl in der Kommandozeile aufrufen. Eine etwas eingeschränkte Alternative für das Nachschlagen einer IP-Adresse ist der Befehl Ping.

Nslookup unter Linux.
Nslookup unter Linux.

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Diese Definition wurde zuletzt im Juni 2016 aktualisiert

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