Definition

Kill Switch

Ein Kill Switch (Notausschalter) dient im IT-Kontext häufig dazu, im Notfall ein Gerät oder ein Programm abzuschalten oder herunterzufahren. Damit soll beispielsweise im Falle eines Diebstahls verhindert werden, dass Daten in unbefugte Hände gelangen. In der Fertigung kommen Notausschalter bei Gefährdung des Maschinenbedieners zum Einsatz. Bei mobilen Endgeräten wie Smartphones kann ein Kill Switch das Gerät deaktivieren, wenn dieses verloren geht oder gestohlen wird. Durch Aktivieren des Kill Switch kann der Administrator die Daten auf dem gestohlenen Gerät so schützen. Bei Fahrzeugen kann ein Kill Switch verhindern, dass dieses gestartet wird, solange nicht eine bestimmte Sicherheitsfunktion aktiviert ist.

Bei Softwareprogrammen wird ein Kill Switch unter anderem auch als Kopierschutzfunktion eingesetzt. Wenn nach der Installation kein gültiger Lizenzschlüssel eingegeben wird, funktioniert die Software nicht, nur eingeschränkt oder nur über einen bestimmten Zeitraum hinweg. Auf mobilen Plattformen für Smartphones existieren zudem weitere software-basierte Notausschalter. Diese sollen als Schutzmaßnahme im Hinblick auf infizierte Apps dienen. Wird ein Problem erkannt, kann die beanstandete Anwendung beispielsweise entfernt werden.

Außerhalb der IT kommen Notausschalter als auch Totmannschalter zum Einsatz. Diese stoppen eine Maschine oder ein Fahrzeug, wenn der Bedienende nicht mehr in der Lage ist, den Schalter in regelmäßigen Abständen oder dauerhaft zu betätigen.

Folgen Sie SearchSecurity.de auch auf Twitter, Google+, Xing und Facebook!

Diese Definition wurde zuletzt im Dezember 2016 aktualisiert

Erfahren Sie mehr über Datensicherheit

- GOOGLE-ANZEIGEN

File Extensions and File Formats

Powered by:

ComputerWeekly.de

Close